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Montag, 06.02.2012
Die Vorbereitungen für das Familien-Musical "Berg der Träume" laufen z. Zt. auf vollen Touren.
Denken Sie daran sich Karten im Vorverkauf zu reservieren!
Eintrittskarten gibt es bei: Buchhandlung Blätterwald, Hauptstraße 19a, 74858 Aglasterhausen Leinberger Digital- und Printmedien GbR, Turnhallenweg 7a, 74858 Aglasterhausen und bei allen Chormitgliedern.
Telefonische Bestellungen ab sofort auch unter 0 62 62 / 12 66
Kinder ab 4 Jahre sowie Schüler und Jugendliche bis 18 Jahre im Vorverkauf EUR 6,– an der Abendkasse EUR 8,– Erwachsene im Vorverkauf EUR 9,– an der Abendkasse EUR 11,–
Aufführungen am Samstag, 10. März und Sonntag, 11. März 2012, jeweils um 18.00 Uhr - Saalöffnung um 17.30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.
Für die Bewirtung in der Pause suchen wir an beiden Tagen noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Bitte melden Sie sich unter 0 62 62 /12 66
Dienstag, 13. Dezember 2011
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern mit Angehörigen sowie unseren Freunden, Sponsoren und Gönnern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes "Neues Jahr".
Montag, 12. Dezember 2011
Bei der heutigen Jahresabschlußfeier im Gasthaus "3 Könige" wurden folgende Aktive mit einer Urkunde ausgezeichnet:
für 15 Jahre aktives Singen bei der "Musica": Stephanie Schumann, Birgit Wilm, William Coordts und Helmut Knop
für 20 Jahre aktives Singen bei der "Musica": Elke Neukum
Montag, 12. Dezember 2011
Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk?
Für das Kinder- und Familien-Musical "Berg der Träume" gibt es ab sofort Eintrittskarten im Vorverkauf bei:
Buchhandlung Blätterwald, Hauptstraße 19a, 74858 Aglasterhausen, Telefon 0 62 62 / 91 72 00, Leinberger Digital- und Printmedien GbR, Turnhallenweg 7a, 74858 Aglasterhausen, Telefon 0 62 62 / 12 66 und ab 10. Januar 2012 auch bei allen Chormitgliedern.
Kinder ab 4 Jahre sowie Schüler und Jugendliche bis 18 Jahre im Vorverkauf EUR 6,– an der Abendkasse EUR 8,– Erwachsene im Vorverkauf EUR 9,– an der Abendkasse EUR 11,–
Aufführungen am Samstag, 10. März und Sonntag, 11. März 2012, jeweils um 18.00 Uhr - Saalöffnung um 17.30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.
Dienstag, 26. Juli 2011
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie den Freunden unserer Chorgemeinschaft "Musica" eine schöne und erholsame Urlaubszeit.
Dienstag, 25. April 2011
Mit dem Lied „Mich trägt mein Traum“ begann die Generalversammlung der Chorgemeinschaft "Musica", zu der 1. Vorsitzender Horst Leinberger neben zahlreichen Mitgliedern auch Herrn Bürgermeister Dambach begrüßen konnte, bei dem er sich zunächst für das kostenlose Zurverfügungstellen des Proberaumes durch die Gemeinde Aglasterhausen und deren Entgegenkommen bei allen Veranstaltungen bedankte.
Horst Leinberger ging kurz auf das eine Woche zuvor präsentierte Konzert „Musik(a)-Legenden ein, das nach Meinung aller Besucher ein ganz besonders gutes gewesen sei. Ca. 360 Freunde der Musica waren gekommen um diese Veranstaltung zu erleben. Mit dieser Anzahl Zuhörer hätte in den kühnsten Träumen niemand gerechnet. Er dankte nochmals allen, die beim Ein- und Ausräumen sowie beim Saubermachen der Halle geholfen hatten. Schön sei auch immer wieder das gemeinsame Frühstücken am Sonntagvormittag vor dem Arbeitseinsatz.
Ein weiterer Dank ging an die 3 „Aushilfskräfte“ der Chorgemeinschaft, Birgit Riether, Raimund Werle und Marco Schirk, die den Chor immer wieder bei Konzerten unterstützten.
Der Chorprobenbesuch war laut den Ausführungen des 1. Vorsitzenden im Berichtsjahr leider noch schlechter als im Jahr zuvor. Auf weitere Ermahnungen diesbezüglich verzichtete er, da dies ohnehin immer in die falschen Ohren gerate, nämlich in die derer, die fast immer da sind.
6 Aktive wurden anschließend für regelmäßigen Probenbesuch geehrt. Es waren dies: Elfriede Hauck (2 x gefehlt) Ingeborg von Appen (2 x gefehlt) Wilhelm von Appen (2 x gefehlt) Edgar Rupp (2 x gefehlt) Elisabeth Schnobrich (1 x gefehlt) Horst Leinberger (0 x gefehlt)
Es folgte der Bericht von Schriftführerin Sybille Fuchs mit näheren Angaben zu den Mitgliederzahlen bei den Aktiven und Passiven sowie einem Überblick über die Aktivitäten im Berichtsjahr 2010.
In dem sich anschließenden Kassenbericht vermeldete Kassiererin Ingeborg von Appen ein - wenn auch kleines - Defizit für das Berichtsjahr 2010, was insbesondere an der Tatsache lag, dass das für 2010 geplante Konzert Musik(a)-Legenden erst 2011 zur Aufführung gebracht werden konnte. Von der Kassenprüferin Elfriede Hauck wurde ihr eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt.
Auch Chorleiter Edgar Rupp ging nochmals auf das Konzert „Musik(a)-Legenden“ ein und bezeichnete es als sehr überzeugend. Beim Publikum sei es bestens angekommen. Er zeigte sich erfreut über die gute Umsetzung dessen, was zuvor geprobt worden war. Jedem Einzelnen galt sein Dank für den stimmlichen sowie körperlichen Einsatz. In seiner Vorschau machte der Chorleiter anschließend den anwesenden Sängerinnen und Sängern bereits Lust auf die neuen Projekte.
Mit einem Lied und einem Korb verschiedenster Socken wurde Horst Leinberger durch die 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch gedankt. Spätestens jetzt besitzt er Aktivsocken, Konzertsocken, Wandersocken und Socken für gemütliche Stunden.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft schloss sich ein Grußwort von Bürgermeister Erich Dambach an, der ebenfalls nochmals lobend das eine Woche zuvor präsentierte Konzert erwähnte und insbesondere heraushob, dass die Musica es immer wieder schaffe, viele auswärtige Zuhörer zu mobilisieren und mit ihren Konzerten nach Aglasterhausen zu locken.
Vor den sich anschließenden Neuwahlen ergriff der 1. Vorsitzende nochmals das Wort. Nachdem er bei der letzten Generalversammlung darauf hingewiesen hatte, dass er nicht noch einmal für dieses Amt kandidieren werde, bis dato aber kein/e Nachfolger/in gefunden werden konnte, habe sich die Vorstandschaft bei der letzten Sitzung darauf geeinigt, dass er nochmals für das Amt kandidiert unter der Voraussetzung, dass jemand bereit ist, sich in 2 Jahren in sein Amt wählen zu lassen, aber auch bereit ist, sich schon jetzt zur Wahl als 2. Vorsitzende/r zur Verfügung zu stellen. Mit Gabi Kunz konnte eine Person gefunden werden, die sich diese Vorgehensweise vorstellen kann.
Bürgermeister Erich Dambach als Wahlleiter, der die von Horst Leinberger dargelegte Vorgehensweise ausdrücklich als gut und richtig bezeichnete und insbesondere das große Engagement des 1. Vorsitzenden in den vergangen 22 Jahren hervorhob, leitete die nachfolgenden Neuwahlen. Gewählt wurden jeweils einstimmig:
1. Vorsitzender: Horst Leinberger, 2. Vorsitzende: Gabi Kunz Kassiererin: Ingeborg von Appen Schriftführerin: Sybille Fuchs
Im Ausschuss sind künftig tätig: William Coordts, Stefanie Kellner, Eva-Maria Kühner, Gerlinde Leinberger, Annette Schumann, Ulrike Wunsch.
Die neuen Kassenprüferinnen sind Angelika Kapler und Daniela Kargl; um die Noten kümmern sich weiterhin Eva-Maria Kühner und Marcella Kopsch, die Chronik führt auch künftig Wilhelm von Appen. Jens und Ulrike Knoblich werden wie bisher die kranken Mitglieder besuchen.
Der alte und neue 1. Vorsitzende gratulierte allen zu ihrer Wahl und dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er versprach, sein Amt in den nächsten beiden Jahren mit dem gleichen Engagement wie in der Vergangenheit zum Wohl der Chorgemeinschaft Musica weiterzuführen und äußerte seine Hoffnung, dass es in 2 Jahren, wie geplant, mit seiner Nachfolgerin weitergehen kann.
Es folgte ein Dankeschön an
- alle Vorstands- und Ausschussmitglieder und alle anderen, die ehrenamtlich für die Musica tätig sind - Wilhelm von Appen für das Führen der Chronik - Elfriede Hauck und Angelika Kapler, die für die erkrankte Olga Grimm eingesprungen war, für das Prüfen der Kasse - Eva-Maria Kühner für das Ordnen der Noten - Jens und Ulrike Knoblich für ihren Besuchsdienst bei den kranken Mitgliedern - Elisabeth Schnobrich als rettende Hilfe, wenn noch schnell etwas zu tun ist - Gerlinde Leinberger, seiner Frau, ohne deren Hilfe er oft nicht alles schaffen würde - Gerd Leinberger, der immer für die Musica da ist, wenn es etwas zu tun gibt - Lieselotte Rüdinger für den gespendeten Sekt beim Einsingen vor dem Konzert und das Mit-nach-Hause-nehmen und Spülen der Gläser nach dem gemeinsamen Essen im Vereinsraum - Familie Schumann für die Herstellung und Spende der Blumensträuße für alle Mitwirkenden beim Konzert
Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung schloss sich ein gemütliches Beisammensein an.
Dienstag, 05. April 2011
Bei der Generalversammlung am Montag, 04. April wurde der 1. Vorsitzende Horst Leinberger einstimmig für weitere 2 Jahre in seinem Amt bestätigt. Als neue 2. Vorsitzende wurde einstimmig Gaby Kunz gewählt. Die bisherige 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch wechselt in den Ausschuss. Ihre bisherige, hervorragende Arbeit wurde vom 1. Vorsitzenden bei der GV gewürdigt.
Ein ausführlicher Bericht über die Generalversammlung folgt.
Mittwoch, 30. März 2011
Große Hits mit reichlich Schlagobers serviert Stars auf dem roten Teppich. Die aufgeweckte Chorgemeinschaft „Musica“ Aglasterhausen, der „legendäre“ Dirigent Edgar Rupp und eine ausgefeilte Regie boten „MusikaLegenden“ und sorgten dafür, dass sich das Hitkarussell auf Hochtouren drehte.
Chorgemeinschaft „Musica“ bot „MusikaLegenden“ – Frischer Gesang plus Glamourfaktor
Von Peter Lahr RNZ: Ein Hauch von großer weiter Welt wehte am Samstagabend durch die Sport- und Festhalle Aglasterhausen. Zu Beginn ihres Konzerts „MusikaLegenden“ schritten die Stars des Abends, die in festliche Roben und edlen Zwirn gehüllten Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft „Musica“ Aglasterhausen, über den Roten Teppich Richtung Bühne. Paparazzi vollführten ein Blitzlichtgewitter - und Zuschauer wie Stars hatten ihre Freude an dem Glamour-Spektakel. „Wir haben heute geschafft, wovon Viele ein Leben lang träumen. Einmal auf dem roten Teppich zu schweben“, begrüßte Horst Leinberger, Bass und Vorsitzender der Chorgemeinschaft, die rund 350 Gäste. Dies sei Ansporn, nun das Beste zu geben. Die Herzen der Zuhörer betörte nicht nur ein jugendlicher Elvis Presley, der von der Leinwand blickte. Mit „Love me tender“ gelang der hollywoodeske Auftakt auch musikalisch. Wie ein Weizenfeld in der abendlichen Sommersonne wogte die Sängerschar. „Der Abend steht im Zeichen der Musiklegenden, die Millionen Menschen in aller Welt begeisterten. Wir wollen diese Begeisterung weitergeben“, umriss der smarte Moderator Bernd Kühnle. Dass dies unschwer gelang, belegten nicht erst die stehenden Ovationen und Zugabe-Rufe am Ende des Konzerts. Kraftvoll, pointiert, mit vollem Körpereinsatz agierte Dirigent Edgar Rupp. Ein nie versiegender Energiequell wirkte da, der die Sängerschar mitriss, elektrisierte und zu Höchstleistungen anspornte. Strahlend erklang der Titelsong aus Elton Johns Musical „König der Löwen“. Wie viele andere Hits, zunächst auf Englisch, dann auf Deutsch gesungen. Dass man einem weltbekannten Lied auch etwas Neues ablauschen kann, bewiesen Amelie Kühner und Eva-Maria Kühner. Begleitet vom Dirigenten am Flügel, erhoben sie Satchmos „Wonderful World“ in die Sphäre der Kammermusik. Ersetzten grooviges Timbre durch glockenhelle Stimmführung. Das Beatles-Karussell bot ein flottes „When I get older“ – inklusive eines Duetts von Birgit Riether und Marco Schirk. Dem leichtfüßig-pulsierenden „Yesterday“ folgte ein rockiges Finale voller Verve. Bei „Eight days a week“ sorgte Schlagzeuger Yannic Kargl für das richtige Rockfeeling. Rote Rosen ließen Birgit Riether und Miriam Lubker mit ihren sehr homogenen Sopranstimmen regnen. Noch weiter ging der „Kleine Frauenchor“, der mit Marilyn Monroe wusste: „Diamonds are a girl’s best friend“. Die elf Stimmen funkelten mit den besungenen Preziosen um die Wette und besaßen einen hohen Mitwippfaktor. Romantik pur flutete bereits das Klavier-Intro von „My heart will go on“. Ihr empathisches Spiel stellte Sybille Fuchs stets in den Dienst des Gesangs. Wie manch anderes Stück hatte Edgar Rupp auch den „Titanic“-Hit so effektvoll wie durchdacht für seinen Chor arrangiert. Glamrock satt brachte Steffanie Kellner auf die Bühne. Die Queen-Hymne „It’s a hard life“ zelebrierte sie kraftvoll und dynamisch. Auch Bonnie Tylors 80er-Ballade „Total ecclipse of the heart“ gelang der jungen Sängerin mit magischer Intensität. Für den standesgemäßen Abgang in die Pause wählte der Chor ganz bescheiden „We are the champions“ und versprach „We will rock you“. Udo Jürgens ultimativen Kaffeehaushit „Aber bitte mit Sahne“ servierte die Chorgemeinschaft mit Ironie und reichlich Kalorien. Für Gänsehaut sorgte dagegen „Ich möchte nur ein wenig Zeit“ („One moment in time“), ein Stück traumhafte Chill-out-Musik. Nach Madeleines und einem Sonntag auf dem Land klang Eva-Maria Kühners Solo „Plaisir d’amour“. Zum Mitklatschen animierte die „Abbamanie“. Voller Elan sang der Chor „We are the world“, bevor „So leb dein Leben („My way“), zur Ode an das Mensch-Sein und somit zum idealen Abschiedslied wurde. Als Zugabe erkämpfte sich das begeisterte Publikum den Gute-Laune-Hit „Thank you for the music“ und noch einmal den Band-Aid-Song.
Montag, 28. März 2011
Danke an alle Konzertbesucher! Der rote Teppich wurde eingerollt, die festliche Abendgarderobe gegen Alltagskleidung eingetauscht. Nun bleibt noch eine angenehme Pflicht. Ihnen, liebe Konzertbesucher, möchten wir herzlich danken. Wir alle waren begeistert, wie viele Besucher unserer Einladung am vergangenen Samstag gefolgt sind. (358) Dank Ihnen durften wir unser Konzertprogramm "vor vollem Haus" aufführen. Wir hoffen, Ihnen mit unseren Musik(a)-Legenden einen vergnüglichen Abend bereitet zu haben. Was uns bleibt, ist die Freude über ein weiteres, gelungenes Projekt und natürlich die Vorfreude auf ein neues. Haben Sie vielleicht Lust bekommen, bei unserem nächsten Konzert mitzumachen? Zögern Sie nicht lange und kommen Sie einfach zur nächsten Chorprobe. Sie trauen sich nicht so alleine? Sprechen Sie doch einfach jemanden aus dem Chor an, wir werden Sie dann "beim ersten Mal" auch abholen. Sie werden sich bei uns wohlfühlen. Versprochen!
Montag, 20. Dezember 2010
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern mit Angehörigen sowie unseren Freunden, Sponsoren und Gönnern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes "Neues Jahr".
Montag, 25. Oktober 2010
Zur Geburtstagsfeier anläßlich des 70. Geburtstages des 1. Vorsitzenden Horst Leinberger am 23. Oktober in der Festhalle in Aglasterhausen
Dank des Vorsitzenden am Montag, 25. Oktober bei der Chorprobe:
Einen ganzen Tag stand ich im Mittelpunkt - unserer Planungen - vieler Glückwünsche - guter Gedanken - toller Überraschungen - schöner Geschenke
Heute seid Ihr dran: -heute steht Ihr im Mittelpunkt meiner Dankbarkeit. Danke für Alles, was ich an diesem Tag an Schönem von Euch empfangen habe. Sei es durch die Mithilfe bei der Vorbereitung, durch die Mitgestaltung der Geburtsatgsfeier, der vielen Geschenke und der Mithilfe nach der Feier am Samstagmorgen.
Ich werde mich an diesen Geburtstag immer gerne erinnern.
Wer von Euch nicht dabei sein konnte, hat eine sehr fröhliche Feier versäumt.
Es ist mir und meiner Frau Gerlinde ein Bedürfnis, heute nach der Chorprobe den Geburtstag mit einem Sektumtrunk zu beschließen, wozu ich Euch alle recht herzlich einlade.
Wir sagen nochmals von ganzem Herzen: Danke!
Freitag, 22. Oktober 2010
Heute wurde unser passives Mitglied, Frau Barth in Unterschwarzach zu Grabe getragen. Die "Musica" umrahmte die Trauerfeier in der Friedhofskapelle mit 3 Liedvorträgen.
Freitag, 01. Oktober 2010
Am Mittwoch, den 23. September umrahmte die "Musica" das Programm beim Kreisseniorentag in Aglasterhausen. Leider konnte nur ein Teil der Aktiven bei diesem Auftritt dabei sein, wegen des doch sehr ungünstigen Zeitpunktes des Auftrittes um 16.00 Uhr. Trotzdem wurden die vorgetragenen Lieder von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht. Absoluter Höhepunkt war der vorgetragene Sprechchor "Hosch des schun ghäd?"von Edgar Rupp.
Montag, 13. September 2010
Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, daß unser Kerwe-Flohmarkt am gestrigen Sonntag ein großer Erfolg wurde. An dieser Stelle ausdrücklichen Dank denjenigen Chormitgliedern, die schon am Samstag mehrere Stunden bei den Vorbereitungen und am Sonntag beim Auf- und Abbau sowie den ganzen Sonntag beim Verkauf tatkräftig geholfen haben. Bedanken möchten wir uns auch bei den Chormitgliedern aber auch bei allen Nichtmitgliedern, die uns mit Flohmarkt-Artikeln "versorgt" haben.
Sonntag, 09. Mai 2010
Am Samstag, den 08. Mai wurde unsere langjährige, aktive Sängerin Katharina Huthert zu Grabe getragen. Unser Chor umrahmte die Trauerfeier auf dem Friedhof in Daudenzell. Katharina war Gründungsmitglied der "Musica" und von 1989 bis 1991 Schriftführerin unserer Chorgemeinschaft. Bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden war sie über 20 Jahre lang aktive Sängerin. Unserer Chorgemeinschaft war sie bis zu ihrem Tod treu verbunden. Ihr Wirken für unseren Chor war von ihrem goßen Zugehörigkeitsgefühl geprägt. Über alle Trauer hinweg bleibt die Erinnerung an viele schöne, gemeinsam verlebte Stunden. Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit.
Donnerstag, 15. April 2010
Die von unserer 2. Vorsitzenden Ulrike Wunsch ins Leben gerufenen "Abendwanderungen" fanden bisher leider noch nicht die erwartete Resonanz. Aber wir hoffen immer noch, dass sich weitere Aktive und Passive der "Musica" unseren Wanderungen, die alle 2 Wochen mittwochs stattfinden, anschliessen werden. Schliesslich tun wir mit den Wanderungen ja auch etwas für unsere Gesundheit.
Dienstag, 06. April 2010
Bericht zur Mitgliederversammlung am 29. März 2010
Zahlreiche Sänger und Sängerinnen der Chorgemeinschaft Musica Aglasterhausen trafen sich zur Mitgliederversammlung und eröffneten dieses Treffen mit dem Lied „Mich führt mein Traum“.
Der 1. Vorsitzende Horst Leinberger ging nach seiner Begrüßung mit der „Matinee im Foyer“ und den beiden Requiem-Aufführungen in Aglasterhausen und Eberbach noch einmal auf zwei Höhepunkte des abgelaufenen Jubiläumsjahres ein.
Diese beiden Projekte führten den 1. Vorsitzenden weiter zum Thema Beitragserhöhung. Er führte aus, dass man um eine solche wohl nicht herumkäme, wolle man auch in Zukunft solche aufwändigen Projekte bewerkstelligen und den Zuhörern etwas ganz Besonderes bieten.
Mit einem vorbereiteten Formular bat er die Mitglieder um ihre - auf Wunsch auch anonyme - Meinungsäußerung zum Thema Beitragserhöhung. Nach Auswertung der Formulare sollen die endgültigen Vorschläge zur Beitragserhöhung durch die Vorstandschaft festgelegt und bei der nächsten General-, bzw. einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden.
Danach kam Horst Leinberger auf die Nachfolge in seinem Amt als 1. Vorsitzender zu sprechen, welches er bis zur nächsten Generalversammlung im Jahr 2011 dann 22 Jahre inne hat. Es sei an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu übergeben, zumal er im Herbst 70 Jahre alt werde. Auch wenn er für sich sagen könne, seine Sache in den bisherigen 21 Jahren gut gemacht zu haben, habe eine „Neue“ bzw. ein „Neuer“ seiner Meinung nach wieder neue Ideen und bringe neuen Schwung.
Es sei zwar nicht seine Aufgabe, eine/n Nachfolger/in zu suchen, doch wolle er gerne eine Nachfolgerin vorschlagen. Horst Leinberger zeigte sich überzeugt dass die 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch die richtige Nachfolgerin sei und bat diese ganz herzlich, sich für das Amt der 1. Vorsitzenden zur Verfügung zu stellen. Die anwesenden Mitglieder bekräftigten diesen Vorschlag mit ihrem Applaus.
Von einem Vorstand, der aus mehreren Personen besteht, halte er nicht viel. Die Erfahrungen in anderen Vereinen hätten gezeigt, dass dies in vielen Fällen nicht lange funktioniere. Er gab den Rat, stattdessen zu versuchen, die vielfältigen Aufgaben des/r 1. Vorsitzenden auf die restlichen Vorstands- und Ausschussmitglieder zu verteilen.
Für regelmäßigen Chorprobenbesuch konnte der 1. Vorsitzende anschließend 10 Aktiven eine kleine Aufmerksamkeit überreichen. Während die Herren eine Flasche Piccolo erhielten, durften sich die Damen über einen kleinen Strauß Frühlingsblumen freuen. Es waren dies:
Ingeborg von Appen, Horst Leinberger (0 x gefehlt) Ursula Barth, Elisabeth Schnobrich (1 x gefehlt) Wilhelm von Appen, Angelika Kapler, Elfriede Hauck (2 x gefehlt) Edgar Rupp, Stefanie Kellner, Margret Brunner (3 x gefehlt)
Bereits zu Beginn der Versammlung hatte der 1. Vorsitzende den schlechten Chorprobenbesuch angesprochen. Er wies nun nochmals darauf hin, dass regelmäßig 1/3 der Aktiven bei den Chorproben fehlten. Sollte dies nicht besser werden sei bereits jetzt vorauszusehen, dass vor dem nächsten Konzert im Oktober wieder Zusatz-Chorproben nötig werden.
Auch der Proben-Beginn sei nicht auf 20.15 Uhr verschoben. Nach wie vor wolle man pünktlich um 20.00 Uhr beginnen, denn 40 mal eine viertel Stunde weniger Probezeit mache ein Minus von insgesamt 10 Stunden, bzw. 5 komplette Chorproben aus.
Im Anschluss warf Schriftführerin Sybille Fuchs einen kurzen Blick zurück auf die Aktivitäten im abgelaufenen Sängerjahr und gab einen Überblick über die Mitglieder-zahlen. Zum Ende des Jahres 2009 verfüge die Chorgemeinschaft Musica demnach über 57 aktive und 25 passive Mitgliedschaften.
Es schloss sich der Bericht der Kassiererin Ingeborg von Appen an, bereichert durch eine weitere Episode der „kleinen Musica“. Ingeborg von Appen konnte von einem positiven Jahresergebnis sprechen, dennoch bestätigten die Zahlen die eingangs von Horst Leinberger formulierte Forderung nach einer Beitragserhöhung.
Dirigent Edgar Rupp ging in seinem Rückblick auf das probenintensive Chorjahr 2009 noch einmal auf die Konzerte des vergangenen Jahres ein. Das Mondkonzert stellte für ihn als Gesamtpaket bestehend aus Musik und Show eine sehr gelungene und stimmungsvolle Sache dar. Er sehe diesen Abend als Wegweiser für die weitere Planung von Konzerten für die Chorgemeinschaft.
Den zweiten Chorhöhepunkt, die „Matinee im Foyer“ sehe er als eine von der Chorgemeinschaft Musica in Aglasterhausen ins Leben gerufene Musik-Reihe, die für die Musica stehe und einen festen Platz zur regelmäßigen Präsentation des Chores finden sollte.
Zu den Requiem-Aufführungen äußerte sich Edgar Rupp nochmals positiv und warf die Frage in den Raum, ob es nicht sinnvoll wäre, das Requiem in regelmäßigen Zeitabständen von evtl. zwei Jahren an wechselnden Orten aufzuführen.
Abschließend informierte Edgar Rupp die Anwesenden über seine Vorstellungen zum nächsten Projekt im Oktober 2010. Er wünschte allen viel Freude, Spaß am Singen und das Bewusstsein, dass der Chor in einer Gruppe stark ist, in der jeder Einzelne wichtig ist.
Nachdem der Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt wurde, beschloss Horst Leinberger die Mitgliederversammlung, nicht ohne der gesamten Vorstandschaft und den Ausschussmitgliedern sowie allen fleißigen Helfern/innen, Notenwartinnen, Chronisten, Köchinnen und Spendern/innen für ihr Engagement zu danken. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein an.
Montag, 1. Februar 2010
Wegen der total verschneiten Straßen und Schneeverwehungen mußte die heutige Chorprobe leider ausfallen.
Donnerstag, 28. Januar
Auf Anregung unserer 2. Vorsitzenden Ulrike Wunsch fand gestern unsere 1. Abendwanderung statt. Bei herrlichem Winterwetter machten wir eine Wanderung rund um Aglasterhausen, mit anschließendem Einkehrschwung im Gasthaus "3-Könige". Weitere Mitwanderer (-wanderinnen) sind herzlich willkommen. Diese Wanderungen sollen alle 2 Wochen, Mittwoch abends stattfinden. Die einzelnen Termine können auf der Seite "Terminkalender" ersehen werden.
Montag, 21. Dezember 2009
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern mit Angehörigen sowie unseren Freunden, Sponsoren und Gönnern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes "Neues Jahr".
Rupp-Requiem, Op. 65 - 2. Fassung - Gemeindenachrichten vom 26. November 2009
Von Dorothea Straub
Es ist in unserem musikalisch gesegneten Landstrich gewiss nicht allzu außergewöhnlich, einen sehr guten Chor mit ebensolchem Chorleiter zu finden. Es ist aber durchaus außergewöhnlich, wenn dieser Chorleiter seinem Chor auch selbst ein abendfüllendes Requiem komponiert und dies in sehr bemerkenswerter Qualität zu Gehör bringt.
Die Chorgemeinschaft „Musica“ Aglasterhausen verfügt mit Edgar Rupp über einen solchen Chorleiter – und die Uraufführung der 2. Fassung seines Requiems Op. 65 am Wochenende des 14. und 15. November in Aglasterhausen und Eberbach geriet zum vollen Erfolg.
Wollte man dieses umfangreiche Werk als Ganzes beschreiben, so wäre das auffallendste Merkmal die große stilistische Bandbreite: Edgar Rupp lässt sich auf keine der gängigen Richtungen festlegen, und er tappt vor allen Dingen auch nie in die Falle des Epigonalen: Zwar lässt er immer wieder deutlich werden, dass er die großen Vorbilder alle und gut kennt (und gerade ein Requiem hat deren ja beinahe abschreckend viele), verfällt aber eben nicht ins bloße Nachahmen, sondern zeigt immer wieder durch teils ganz kleine Kunstgriffe seine schöpferische Fähigkeit.
Und so erklingt an diesem Abend gewissermaßen alles – der Chorsatz in der Art eines Bachchorals, spätromantisch Anmutendes bis hin zur Dissonanz und tonal reduzierten Klangsprache der Neuen Musik. Eines aber ist Rupps Requiem nie: Vom Klang her verstörend, das also, was viele Konzertgänger an Neuer Musik immer noch fürchten.
Natürlich kehrt das Motto „Requiem aeternam“ nebst den liturgisch dazugehörigen Teilen –original in lateinischer Sprache – als Leitmotiv mehrfach wieder, wie sich das gehört. Zentrum allerdings scheinen eher die Choräle in deutscher Sprache zu sein. In der ersten Fassung von 2007 eröffnete der Choral mit dem Titel „Mein eigner Tod, der macht mir keine Angst“ noch das Gesamtwerk und wirkte mit den anderen Texten („Geliebte, wenn mein Geist geschieden, so weint mir keine Träne nach“ , „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht in Frieden scheiden“ etc.) sinngebend: Es scheint der Trost zu sein, welcher in diesem Werk im Vordergrund stehen soll, nicht Angst und Verzweiflung. Dazu passend fehlt auch das ansonsten übliche „Dies irae“ – Tag des Zorns.
Verharmlost wird der Tod allerdings nicht: Schon im ursprünglichen Eingangschoral weist zwar die oft als strahlend und rein empfundene Tonart C-Dur auf das gute Ende im Jenseits hin, allerdings zeigt sowohl das häufige Verharren auf ein und demselben Basston sowie die dynamische Betonung von Worten wie „allein“ und „weinen“ den nicht wegzuleugnenden Schmerz.
Hier zeigt der Chor gleich zum Eingang eine hohe Differenziertheit und rhythmische Präzision: Die Lautstärkeveränderungen erfolgen wie aus einem Guss, der Text ist klar verständlich – und die Aussage wird so verdeutlicht, dass der Zuhörer genau merkt: Jede(r) Chorsänger(-in) weiß, was er (sie) tut, was ausgedrückt werden soll.
Darüber hinaus wird dem Chor im gesamten Chor immer wieder viel abverlangt: Es kommen viele teils rhythmisch vertrackte a-cappella-Partien vor, die auch an einen Profi-Chor Anforderungen stellen würden. Bis auf kleinere intonatorische Probleme in polyphonen Passagen meistert die Chorgemeinschaft „Musica“ diese für einen Laien-Chor sehr souverän – und diese scheinbaren Schwächen werden mehr als ausgeglichen durch den beschrieben überzeugenden Gesamtklang. Der „Kleine Chor“ aus Alt und Sopran begeistert in Sätzen wie dem „Sanctus“ durch betörende Klarheit, gerade die Soprane klingen (in der chorisch insgesamt beeindruckenden Nummer „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht in Frieden scheiden“) bisweilen dramatisch und erzeugen so den opernhaften Klang, den wir in einem Requiem eben durchaus lieben.
Wunderbare Ergänzung zum Chorklang bot das Solistenquartett: Überzeugend harmonisch, wenn sie gemeinsame Passagen oder im Duett zu singen hatten, hervorragend eingebettet in den Gesamtklang, wenn sie solistische Aufgaben übernahmen. Erstaunlich insbesondere durch das Alter oder vielmehr die Jugend vor allem von Sopran und Bass: Die Sopranistin Elena Chatziathanasiou ist 21 Jahre und betreibt den Gesang lediglich als Hobby, eine Entscheidung, von der man nur hoffen kann, dass sie sie noch einmal überdenkt angesichts ihrer Stimme, die auch in großer Höhe niemals dünn oder schrill klingt und intonatorisch sehr sicher wirkt.
Noch zur Schule geht der 18jährige Bassist Nico Lindheimer, dennoch ist er bereits seit zwei Jahren Chor-Mitglied der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart. Verständlich, denn er verfügt nicht nur über eine bereits jetzt recht ausdrucksstarke Tiefe, ohne dabei zu „bassig“ zu klingen, aber auch über eine erstaunlich leichte Höhe - man darf gespannt sein, in welches Stimm-Fach diesen hoffnungsvollen Sänger seine Zukunft bringt.
Die Lage, in welcher eine Altistin üblicher Weise zu singen hat, ist in aller Regel die undankbarste, weil sie sich am stärksten mischt mit den übrigen Registern. Trotzdem gelingt es Martina Rupp, völlig unangestrengt ein so warmes Stimmvolumen zu entfalten, dass sie sich perfekt und deutlich hörbar inmitten des Quartetts platziert.
Günther Hußlik kann Tenor-Kantilenen von schmelzender Schönheit und Reinheit singen und verfügt über ein warmes Timbre.
Edgar Rupps Requiem ist äußerst sparsam, aber sehr programmatisch instrumentiert: Außer Klavier und Harfe spielen nur Perkussionsinstrumente mit. Insbesondere die Harfe (brillant und virtuos interpretiert von der 21jährigen Johanna Rupp, welche inzwischen ihr Hobby glücklicher Weise tatsächlich zum Beruf macht und in Karlsruhe bei Maria Stange Harfe studiert) ist immer für die quasi sinfonischen Momente und perlenden Schluss-Steigerungen verantwortlich, hinterleuchtet spannende harmonische Wendungen wie in „Selig sind die Trauernden“ und sorgt für den bisweilen spätromantischen Klang trotz des geringen Instrumenteneinsatzes.
Die Perkussionsinstrumente, allesamt musiziert von Chor-Mitgliedern, nämlich Sybille Fuchs, Eva-Maria Kühner und Ulrike Wunsch, stehen zum einen als Symbol des Todes (wie der Bass-Klangstab quasi unbestimmter Tonhöhe im „Agnus Dei“ oder zur Verdeutlichung des Wortes „Tod“ im klanglich düsteren Einbruch des „Hostias“), zum andern für die „Freude im Herrn“, so, wie sie bei der Uraufführung der Psalmen geklungen haben mag. Auch hierfür ist „Hostias“ ein gutes Beispiel, wo Lob, Gebete und Opfergaben durch stark After-Beat-lastige Schichten von Bongo und Klangholz symbolisiert werden.
Erstaunlich und deshalb erwähnenswert ist auch die Leistung der Pianistin Michaela Elkenhans: Als instrumentales Fundament spielt sie eine zentrale Rolle, in welche sie – als Ersatz für den erkrankten Martin Schreiner eingesprungen – in weniger als zwei Tagen hineinwachsen musste, was sie souverän bewältigte.
Was ist neu an der 2. Fassung des Rupp-Requiems? – Unter anderem, neben zwei solistischen Teilen über Matthäus 28,20 (Siehe, ich bin bei euch alle Tage) und über einen Text aus der Feder des Komponisten, angelehnt an Matthäus 28,12 (Ich bin das Licht der Welt…), auch ein neues Eröffnungsstück, gleichfalls über einen Text von Edgar Rupp, Titel: „Ende“.
Dieses Stück ist sicher eines der stärksten des gesamten Requiems: Es mutet sehr avantgardistisch, sehr reduziert an (so beschränken sich E-Piano und Xylophon auf fast einen einzigen Ton), wir ahnen einen Marsch-Rhythmus mehr als wir ihn hören – die Assoziation zum Gedenken an ein „Ende“ ist hierdurch bereits klar und wird durch die vier Solostimmen, welche zunächst Sprechgesang darbieten, sich dann aber über Sekund-Sext-Reibungen bis zur dissonanten, also „schräg klingenden“ Vierstimmigkeit auffalten: Auch dies lässt sich leicht deuten und erzeugt im Hörer ein Gefühl des ehrfürchtigen Innehaltens angesichts der Endlichkeit, hier akustisch nahe gebracht.
Wer solches zu vermitteln vermag, ist ein großer Tonkünstler, der unsere Hochachtung verdient.
Rupp-Requiem Op. 65 - 2. Fassung - Rhein-Neckar-Zeitung vom 15. November 2009
von Barbara Nolten-Casado Wann hat es das schon gegeben, dass eine „Totenmesse“ Zuhörern wie Mitwirkenden ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hätte? Edgar Rupp, Musiklehrer, Konzertsänger, Komponist und musikalischer Leiter der Chorgemeinschaft „Musica“ Aglasterhausen, ist dieses Kunststück mit seinem Requiem Op.65 gelungen.2007 erstmals aufgeführt, wurde nun die zweite, um drei Stücke erweiterte Fassung des Werks am Samstag in der ausgebuchten katholischen Kirche in Aglasterhausen uraufgeführt. Am Sonntagabend kamen die Eberbacher dann in den Genuss, die außergewöhnliche Komposition kennenzulernen. Und man hätte der Aufführung durchaus ein paar mehr Besucher gewünscht als sich in der gerade einmal zur Hälfte besetzten Michaelskirche eingefunden hatten. Die, die bereit waren, sich auf Neues, Unbekanntes einzulassen, fanden sich am Ende mit strahlenden Augen begeistert Beifall spendend in ihren Bankreihen wieder. Fällt doch das Rupp-Requiem so ganz aus dem konventionellen Rahmen der Vertonungen katholischer Totenliturgie heraus. Weit weg von düsteren Weltgerichtsvisionen, von vorkonziliarem Dies-Irae-Getöse und der Drohung mit ewiger Verdammnis, nimmt Rupp darin die christliche „Frohe Botschaft“ vom liebenden, allumfangenden, barmherzigen Gott ernst. „Licht“ zieht sich als großes Thema durch sein ganz in Dur-Tonarten gesetztes Requiem, das „Licht des Lebens“, von dem im Matthäusevangelium die Rede ist. Trost und Hoffnung will der Komponist dem Trauernden vermitteln, freudige Erwartung auf ein himmlisches, glückliches Leben in Gottes Licht. So hat Rupp einen Kanon aus 25 eigenen Texten, Bibelzitaten und Zuversicht ausdrückenden Teilen der lateinischen „Messfeier für Verstorbene“ geschaffen und für Soli, vierstimmigen Chor, Harfe, Klavier, Xylophon, Rassel, Gong und Bongos vertont. In einer Art Sprechgesang, von Klavier und den tiefen, Tod-symbolisierenden Xylophon-Bassstäben begleitet, bauen die vier Solisten Elena Chatziathanasiou (Sopran), Martina Rupp (Alt), Günther Hußlik (Tenor) und Nico Lindheimer (Bass) zunächst eine beklemmende Spannung auf: Um Ende – Gehen – Sterben – Leere – Tod kreisen die Gedanken des Texters und Komponisten zu Beginn des Stücks. In dissonanten Klängen bringen die Sänger die Konfrontation mit Endlichkeit und Abschied zum Ausdruck. Dann setzt der Chor ein: nachdrücklich und überraschend überwindet die stimmlich bestens disponierte „Musica Aglasterhausen“ in warmen, klassischen Harmonien die Zerrissenheit des Anfangs. Mit den Trauernden beklagen die Sänger ihren Verlust, flehen bei Gott um „ewige Ruhe“ für die Verstorbenen. Die anschließende Bitte um „ewiges Licht“ wird zur himmlischen Antwort: Goldener Harfenklang durchströmt das Gotteshaus, strahlend schön lässt Johanna Rupp ihn am „Instrument der Engel“ zum Symbol des Lichts werden. Voller Zuversicht kann der Chor mit den Worten seines Dirigenten nun verkünden: „Mein eigner Tod, der macht mir keine Angst.“ Beschwingt erklingt das Gotteslob, im Dreivierteltakt zelebriert die Sängerschar samt Solisten das Jesuswort „Siehe ich bin bei euch alle Tage.“ Bongos und Rasseln begleiten die flotten Rhythmen zur Feier der göttlichen Heilszusage, zuweilen durchbrochen vom mächtigen Gong als Zeichen für Gottes Tod-überwindende Kraft. Soli und Chor umkreisen im Wechsel die himmlisch-menschliche Geschichte. Und über allem schwebt der samten-perlende Klang der Harfe. Ein paar letze sich reibende Töne in den Solo-Partien, letzte Zweifel, die sich in die Lebenshoffnung schleichen wollen, lösen sich auf. Ein strahlend-froher Schlussakkord verhallt in der atemlos lauschenden Kirche. Sekunden der Stille folgen – dann bricht sich Beifall Bahn. Noch eine ganze Weile stehen die Menschen danach beisammen und tauschen sich aus über die neue Dimension von „Requiem“.
Montag, 16. November 2009
"Requiem" Op. 65 von Edgar Rupp - Uraufführung der 2. Fassung am Samstag, 14. November in der kath. Kirche Aglasterhausen und Wiederholung am Sonntag, 15. November in der evang. Michaelskirche in Eberbach.
Wir danken allen Besuchern, die durch ihre Teilnahme an der Aufführung des "Requiem" unsere Aufführungen an beiden Tagen zu einem überwältigenden Ereignis werden ließen.
Der Dank der Besucher für die großartige Leistung unseres Chores und der Solisten waren an beiden Tagen nicht enden wollende, stehende Ovationen.
Ein ausführlicher Bericht erfogte am 17. November in der RNZ. In den Gemeindenachrichten Aglasterhausen und hier an dieser Stelle erscheint der Bericht etwas später.
Montag, 05. Oktober 2009
Für die Aufführung des Requiem Op. 65 von Edgar Rupp - Uraufführung der 2. Fassung - am Samstag, 14. November in der kath. Kirche in Aglasterhausen und am Sonntag, 15. November in der evang. Michaelskirche in Eberbach erhalten Sie Karten im Vorverkauf bei:
Leinberger Digital- und Printmedien, Turnhallenweg 7a, 74858 Aglasterhausen, Telefon 0 62 62 / 12 66
Tourist-Info Eberbach, Leopoldsplatz 1, 69412 Eberbach, Telefon 0 62 71 / 8 72 42
sowie bei allen Chormitgliedern.
Wegen der großen Nachfrage empfiehlt es sich, die Karten im Vorverkauf zu erwerben.
Bei der Uraufführung der 1. Fassung im November 2007 schrieb die Presse: Ein Chor erhebt zum Himmel. Chorgemeinschaft "Musica" brillierte. Edgar Rupps Totenmesse wurde in Aglasterhausen unter frenetischem Beifall uraufgeführt.
Dienstag, 03. September 2009
Am Samstag, 31. August fand unser schon zur Tradition gewordenes Gartenfest bei Gerlinde und Horst statt. Bei einigermaßen gutem Wetter erlebten die anwesenden Mitglieder und ihre Angehörigen einen schönen Tag, der von Gerlinde und Horst wie gewohnt wieder bestens organisiert war.
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Dienstag, 03. September 2009
Unter dem Motto "Regenmacher, Trommel und mehr" fand am Freitag, den 30. August das Ferienprogramm der "Musica" statt. 18 Kinder hatten sich in der "Grünen Aue" eingefunden um Instrumente zu basteln, zu singen, zu musizieren und am Lagerfeuer Stockbrot zu backen. Auch "Roland der Riese" hatte sich zu dieser Veranstaltung eingefunden und konnte die teilnehmenden Kinder restlos begeistern. Mehrere Zugaben waren selbstverständlich. Den Betreuerinnen und Spenderinnen von der "Musica" herzlichen Dank für die Organisation und die Durchführung des Ferienprogramms.
Mittwoch, 29. Juli 2009
20 Jahre Chorgemeinschaft "Musica" - Eine Zeitreise
Einmal mehr stellte die "Musica" ihr Können unter Beweis. Der Chor wurde vom begeisterten Publikum mit Standing Ovation belohnt.
AD./ Zu einer "Matinee im Foyer" hatte die Chorgemeinschaft "Musica" Aglasterhausen 1989 e.V. anlässlich ihres 20-jährigen Geburtstages in die Sport- und Festhalle eingeladen. Mit dem schwungvollen Kanon "Viva la Musica – Hoch lebe die Musica" eröffneten die Chormitglieder die Veranstaltung.
Der 1. Vorsitzende Horst Leinberger begrüßte die vielen Besucher. 20 Jahre Chorgemeinschaft "Musica" seien ein Grund zum Feiern. Ein besonderer Dank gehe dabei an die vielen aktiven Sängerinnen und Sänger. Sie seien stets mit Begeisterung bei der Sache. Gleiches gelte auch für den Chorleiter Edgar Rupp. Er vermittle dem Chor immer wieder aufs Neue die Freude am Singen. Seit nun schon 20 Jahren habe die "Musica" mit Konzerten und Veranstaltungen das kulturelle Gemeindeleben bereichert.
Zum Gedenken an die verstorbenen aktiven und passiven Mitglieder musizierte der Chor das "Kyrie" aus dem Requiem Op. 65 aus der Feder des Chorleiters und Komponisten Edgar Rupp. Die Chorsolistin Stefanie Kellner schwebte mit ihrem klaren Solo-Sopran wie eine Engelsstimme über den zarten "Kyrie eleison"-Chorklängen.
Bürgermeister Erich Dambach überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Die Chorgemeinschaft Musica sei aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Der Chor sei weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Die Sängerinnen und Sänger bildeten, wie es der Chorname schon verrate, eine große Gemeinschaft. Der engagierte Chorleiter Edgar Rupp habe immer wieder frische Ideen, die die "Musica"-Konzerte zu einem ganz besonderen Erlebnis machten. . Horst Leinberger überreichte Bürgermeister Erich Dambach das erste druckfrische Exemplar der Vereinschronik, die auch im Internet unter www.chorgemeinschaftmusica.de nachgelesen und ausgedruckt werden kann.
Es folgten die Ehrungen durch die 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch.
Geehrt wurden im Einzelnen:
Gründungsmitglieder: Rita Bender, Anneliese Edelmann, Eberhard Edelmann, Isolde Grabosch, Olga Grimm, Elfriede Hauck, Katharina Huthert, Gerlinde Leinberger, Lieselotte Rüdinger, Gertraud Rupp, Karl-Friedrich Rupp, Elisabeth Schnobrich, Elke Stiller, Wolfgang Stiller, Frauke Wolf.
Gründungsmitglied und 20 Jahre Chorleiter: Edgar Rupp
Gründungsmitglied und 20 Jahre 1. Vorsitzender: Horst Leinberger
20 Jahre aktive Mitgliedschaft: Ingeborg von Appen, Wilhelm von Appen.
Nach den Ehrungen dankte die 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch dem 1.Vorsitzenden für sein außergewöhnliches Engagement. Ohne ihn und seine Frau gebe es die "Musica" in der heutigen Form nicht. Horst Leinberger durfte im Publikum Platz nehmen, denn die Chormitglieder hatten für ihren "Horst" ein extra Handpuppen-Spiel inszeniert.
Danach startete die musikalischen Zeitreise. Aus 30 verschiedenen Konzertprogrammen der vergangenen 20 Musica-Jahre waren 16 Chorsätze zu hören, die einmal mehr eindrucksvoll das breite Spektrum des Chores aufzeigten.
Die einzelnen Titel waren mit Zeitbegriffen wie Traumzeit, Sommerzeit, Jugendzeit, Glückszeit, Lebenszeit oder Schwätzzeit umschrieben. Unter den ersten Titeln war auch der vierstimmige Chorsatz "Zur Feier" von Christoph Willibald Gluck – das erste Lied aus dem "Musica"-Gründungsjahr.
Weiter ging´s mit dem romantischen Chorlied "Im Sommer" von Moritz Hauptmann. Der Chor stellte hier einmal mehr unter Beweis, wie gut er "a-capella" singen kann. Bei dem Gospelsong "Kum ba yah, my lord" kam auch die choreigene Pianistin zum Einsatz. Sybille Fuchs begleitete die schwierigen jazzigen Passagen souverän.
Mit dem "Musica"-Sprechgesangs-Klassiker "Hosch des schun ghääd" strapazierten die Chormitglieder die Lachmuskeln der Zuhörer. Es ging im "Hausemer Dialekt" um den Dorftratsch.
Da die Chorgemeinschaft "Musica" in den vergangenen 20 Jahren immer wieder auch Konzerte für Kinder veranstaltet hat, durften Auszüge aus den verschiedenen Konzertprogrammen bei der Matinee natürlich nicht fehlen. Der Chor hatte das träumerische Chorlied "Schlaf gut und träume schön" in einer Bearbeitung für Chor, Klavier (Sybille Fuchs) und Akkordeon (Ulrike Wunsch) ausgewählt. Es stammt aus dem Familienmusical "Der Berg der Träume" von Edgar, Martina und Johanna Rupp.
Dem spanischen Chanson "Ma Julieta Dama" folgten zwei afrikanische Lieder: "Sanna" und "Nkulunkulu", die afrikanische Lebensfreude versprühten. Eva Maria Kühner begleitete dabei den Chor mit der Gitarre, andere Chormitglieder zusätzlich mit afrikanischen Rhythmusinstrumenten. An der Steel-Drum riefen Ulrike Wunsch und der Chor zum Feierabend mit dem bekannten "Banana Boat Song".
Ein kleiner Chor stimmte dann das Mozart Nocturne in italienischer Sprache an: "Luci care, luci belle". Der Gesamtchor wiederholte mit Begeisterung den Text auf Deutsch. Schließlich folgten drei Chorbearbeitungen von Edgar Rupp, mit denen sich der Chor wieder einmal in die Herzen der Zuhörer sang. Los ging´s mit "Schuld war nur der Bossa Nova", ein "Musica"-Repertoire Tanz-Titel, bei dem das Zuhören einfach nur Spaß macht. Danach das wunderschöne Liebeslied "Alles wird durch Liebe neu".
Ergreifend dann auch Sopranistin Stefanie Kellner und der kleine Chor mit dem schwedischen Lied "Gabrielas Song" aus dem Film "Wie im Himmel".
Der Geburtstagschor beendete sein Matineeprogramm mit dem ersten der sechs Mondlieder Op. 28 ihres Chorleiters "Mond am weiten Himmel oben" aus dem Musica-Konzertprogramm vom März 2009.
Mit langanhaltendem Applaus bedankten sich die Zuhörer für die einzigartige musikalische Zeitreise. Und natürlich durfte auch eine Zugabe nicht fehlen: "Wer hat an der Uhr gedreht" aus Pink Panther bildete den Abschluss eines äußerst spritzigen Chorprogramms. Und natürlich hieß es am Ende: "Wir singen wieder, keine Frage!".
Im Anschluss feierten Gäste und Chormitglieder den 20-jährigen Geburtstag der Chorgemeinschaft "Musica" in der Festhalle.
Dienstag, 28. Juli 2009
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie den Freunden unserer Chorgemeinschaft "Musica" eine schöne und erholsame Urlaubszeit.
Montag, 20. Juli 2009
"Matinee im Foyer" 20 Jahre Musica - eine Zeitreise aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der "Musica" am Sonntag, 19. Juli 2009
Wir danken allen Besuchern unserer Matinee, die durcch ihre Teilnahme unsere Veranstaltung zu einem überwältigenden Ereignis werden ließen. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen.
Montag, 20. Juli 2009
Wir begrüßen Frau Andrea Elster als "Wiedereinsteigerin" im Sopran.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Wir gratulieren unserer aktiven Sängerin Eva-Maria Kühner ganz herzlich zum 2-jährigen Bestehen ihrer Praxis in Kälbertshausen und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
Donnerstag, 26. März 2009
Mondkonzert – Singen nach dem Mondkalender „Heiteres, Besinnliches, Ernstes und Bitterböses zum Thema Mond“
Der Mann im Mond hörte mit Vergnügen zu. Chorgemeinschaft "Musica" präsentierte in der Sport- und Festhalle Aglasterhausen ein ganz besonderes Mondkonzert.
Sie wirkten allesamt äußerst entspannt nach der Vorstellung, die Akteure des Mondkonzerts, euphorisch, aber auch irgendwie erleichtert, fast erstaunt. So, als hätten sie sich selbst das gar nicht zugetraut: eine so runde, gelungene und für die Zuhörerschaft in der gut gefüllten Sport- und Festhalle zu Aglasterhausen äußerst kurzweilige Veranstaltung abzuliefern. Ganz offensichtlich bestätigte sich einmal mehr die alte Musiker-Weisheit: Ist die Generalprobe schockierend, wird das Konzert bestimmt richtig gut.
Nun war es allerdings auch kein kleines Unterfangen, welches sich die Chorgemeinschaft „Musica“ Aglasterhausen vorgenommen hatte: Das Motto „Mondkonzert“ klingt zwar so, als stünden dem Chorleiter sämtliche Türen offen, fängt man jedoch an zu suchen, stellt man fest, dass unter den zu findenden Titeln eine ganze Menge recht anspruchsvoller Literatur ist – und echte Chorliteratur zu diesem Motto ist sogar eher rar. Folgerichtiger Weise findet sich der Name des engagierten Chorleiters, Edgar Rupp, oft in der rechten Spalte des Programmhefts, da also, wo der Ursprung des Stückes niedergeschrieben ist: Er hat einen großen Teil der Chor-Arrangements selbst geschrieben.
Zum Beispiel für einen Klassiker der Mond-Lieder: „La, le, lu, nur der Mann im Mond schaut zu“ – ein ebenso besinnliches wie einschmeichelndes Schlaflied, fein und teilweise ganz raffiniert gesetzt für kleinen Frauenchor, großen gemischten Chor und Klavier.
Überhaupt präsentierte die „Musica“ so manches auch Bekannte unter ganz neuen Gesichtspunkten, so erschien beispielsweise der traditionsreiche Titel „Der Mond ist aufgegangen“ im Programmheft gleich zweimal – es klang aber keines der Lieder so, wie man es erwartet: Beim ersten Titel ertönt zwar durchaus die bekannte Weise immer wieder, aber sie wandert: Von rechts nach links und wieder zurück durch den Chor, stets eingebettet in den Kanon „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden!“, wobei der Chor – die gesamte Breite der Bühne füllend – den Inhalt, die allumfassende Bewahrung, auch augenfällig deutlich machte.
„Quodlibet“, „Wie es beliebt“, nannte man eine solche Kombination zweier Lieder im Barock – eine Bezeichnung, die insofern trügt, als sie suggeriert, das Gehörte sei leicht. Eindrucksvoll ist dieses Klanggeflecht, insbesondere, weil der Chor es a-cappella darbietet, ohne stützende Begleitung also: Dies ist sozusagen die Königsdisziplin des Chorgesangs, und sie muss sich bei Leuten, die etwas davon verstehen (oder dies zumindest meinen) üblicher Weise unter anderem daran messen lassen, ob der Chor die ursprüngliche Tonlage beibehalten und harmonisch sauber weitergesungen hat – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge gewichtet. Um die Spannung wegzunehmen: Chorgemeinschaft nebst Chorleiter können sich diesbezüglich deutlich hören lassen, wie auch bereits mit dem Chorsatz zu „O du stille Zeit“ unter Beweis gestellt worden war.
Die zweite Fassung von „Der Mond ist aufgegangen“ war nun wirklich ganz anders, als die meisten das erwartet hätten – Franz Schubert hat diesen Claudius-Text als Klavierlied vertont, und die „Musica“ bot ihn auch als solches, in der einstimmigen Fassung, dar. Von Edgar Rupp am Klavier begleitet, wurde es als „Mutter-Tochter-Solo“ von Eva-Maria und Amelie Kühner vorgetragen, sicher und sauber intoniert auch in den teils – Schubert-typisch überraschenden - Modulationen.
Viel plastischer kann die Generationen verbindende Idee eines Chores kaum dargestellt werden als durch die Kombination der hörbar ausgebildeten mit der jungen Stimme, wobei die eine der anderen jetzt noch als Stütze dient, aber – so kann man es sich gut vorstellen – die zweitere der ersten irgendwann auch.
Überhaupt hatte man für diesen Abend ein Konzept gewählt, welches vom Erwarteten durchaus sich entfernte. Auch im Computerzeitalter ist es immer noch ein wenig ungewohnt, dass der Abend motivisch geleitet wird durch wunderschöne, bisweilen atemberaubende Bilder, welche unseren Erdtrabanten zeigen – oder diejenigen, die sich vom Mond zu Abenteuerlichem verführen lassen. Leinwand, Beamer und faszinierende Impressionen wurden hier zu einem optischen Mittelpunkt des Geschehens, ohne aber die Musik in ihrer Wirkung zu beeinträchtigen.
Und noch ein weiterer Punkt ist erwähnenswert: Es stand bei weitem nicht das gesamte Konzert über „der Chor“ auf der Bühne, sondern man entschied sich ganz bewusst auch hier für optische wie akustische Auflockerung, nicht nur durch wechselnde ModeratorInnen, die Wissenswertes oder Unterhaltsames zum Thema „Mond“ einflochten (und eben nicht nur die Titel ansagten!), sondern auch dadurch, dass Teile des Chores über weite Strecken des Abends auch Zuhörer sein durften: Weil nämlich in dieser Zeit entweder ein Teilchor oder eben – wie beschrieben – Solisten das Geschehen bestritten. Großen Anteil an diesen Solo-Parts hatte Stefanie Kellner: Mit ihrem immer sicherer werdenden Sopran interpretierte sie Titel wie „Moonlight Shadow“ oder „Hijo de la luna“ (einen dieser Songs, mit deren Namen man absolut nichts verbindet, die man aber sofort mitsummen könnte, weil man sie dutzende Male im Radio gehört hat), begleitet von einer weiteren Solistin (Birgit Riether im Paul-Lincke-Schlager „Schlösser, die im Monde liegen“) und einem kleinen Frauen-Chörchen. Dieses wiederum besticht durch seine große Präsenz ebenso wie durch beeindruckend sichere Intonation. Frauenchor, so informiert der Dirigent und Chor-Profi, ist allein aufgrund der Tradition bei weitem nicht so verbreitet wie Männer-Chor und deshalb vielleicht auch eher (noch) ungewöhnlich. Die „Musica“ sollte bei diesem äußerst gelungenen Experiment aber durchaus bleiben, und – wer wäre gegen Chancengleichheit – gerne dies Versuchsfeld auch auf den Bereich „Männerchor“ ausdehnen. Wer weiß?!
„Moonlight“, einziger ernstzunehmender Hit im mehrstündigen Musical „Cats“ von A.L. Webber, war ebenfalls eine Art Experiment, diesmal mit der Technik: Stefanie Kellner wurde hier begleitet von einer sicherlich aufwändig vorbereiteten Synthesizer-Kombination. Da würden wir künftig lieber realen MusikerInnen applaudieren, die vielleicht zwar nicht so perfekt, dafür aber in ihren Tücken kalkulierbarer sind. Zumal die Chorgemeinschaft „Musica“ ja durchaus über Talente verfügt und diese auch einsetzt: Die souveräne Klavierbegleiterin Sybille Fuchs ist ebenso Chorsängerin wie die Damen an Gitarre (Eva-Maria Kühner) und Akkordeon (Ulrike Wunsch). Da scheint es doch nicht unmöglich, diese Reihen noch um das eine oder andere Instrument zu erweitern – zur Pläsier der Zuhörer und der Akteure.
„Heiteres, Besinnliches, Ernstes und Bitterböses zum Thema Mond“ : Nach der Pause bot die „Musica“ ein weiteres Highlight in Form von sechs Mondliedern für großen Chor, Solistinnen und die erwähnten Instrumente: Eigens für diesen Chor getextet und komponiert vom Chorleiter Edgar Rupp.
Dass er schöne Chorsätze schreiben kann, die ins Ohr gehen, über eine ganz individuelle Tonsprache verfügen – aber nicht immer ganz einfach sind, das hat Edgar Rupp mit seinem Requiem bereits unter Beweis gestellt. Seine Fähigkeiten als Texter humoristischer, teils entlarvend komischer Betrachtungen zeigt er hier. Und ja, man freut sich über die Idee des „Abnehmens mit dem abnehmenden Mond“ – und ja, man kann es durchaus nachvollziehen, dass der Mann im Mond angesichts dessen, was er von oben zu sehen bekommt, am liebsten „nach hinten geh’n“ würde. Kein Wunder, dass nach dieser beachtlichen Gesamtleistung des Chores im Jubiläumsjahr auch die Zugabe heftig beklatscht und bejubelt wurde!
Dorothea Straub
Donnerstag, 26. März 2009
Generalversammlung mit Neuwahlen
Anlässlich der am 23.03.2009 stattgefundenen Generalversammlung konnte 1. Vorsitzender Horst Leinberger neben dem Dirigenten Edgar Rupp sowie Herrn Bürgermeister Dambach zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied ging Horst Leinberger kurz auf das am Wochenende zuvor stattgefundene Mondkonzert ein und sprach allen Helferinnen und Helfern, die beim Vor- und Nachbereiten dieser Veranstaltung mit angepackt hatten, seinen Dank aus.
Erfreut zeigte sich der 1. Vorsitzende, daß die "Musica" von Konzert zu Konzert immer mehr Konzertbesucher von weit über Aglasterhausen hinaus begrüßen kann, da es sich mittlerweile wohl herumgespochen hat, daß man bei der "Musica" immer etwas Besonderes geboten bekommt.
In seinen weiteren Ausführungen berichtet Horst Leinberger über einen Mitgliederzuwachs bei den Frauenstimmen. Hier konnte man zwei neue Aktive und eine Wiedereinsteigerin begrüßen. Bei den Männerstimmen verlor die Chorgemeinschaft leider zwei junge Sänger aus beruflichen Gründen.
Anschließend überreichte der 1. Vorsitzende folgenden 10 Aktiven für regelmäßigen Probenbesuch eine Flasche Sekt: Angelika Kapler, Stefanie Kellner, Gerlinde Leinberger, Wilhelm von Appen, Ingeborg von Appen, Elisabeth Schnobrich, Eva-Maria Kühner, Edgar Rupp, Elfriede Hauck, Horst Leinberger
In ihrem nachfolgenden Tätigkeitsbericht gab Schriftführerin Sybille Fuchs einen Überblick über die aktuellen Mitgliederzahlen. Die Chorgemeinschaft Musica zählte zum Ende des Jahres 2008 56 aktive und 27 passive Mitgliedschaften. Nach Informationen zur Anzahl der stattgefundenen Chorproben nebst abgehaltener Sitzungen und Versammlungen folgte ein Überblick über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr.
Kassiererin Ingeborg von Appen erstattete Bericht über den Zustand der Finanzen und bekam von den beiden Kassenprüferinnen Olga Grimm und Elfriede Hauck eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt.
Chorleiter Edgar Rupp ging in seinem Bericht zunächst auf das zwei Tage zuvor stattgefundene Mondkonzert ein, mit dem er sehr zufrieden war. Die individuelle Weise in der sich jeder Einzelne im Chor einbringen würde, sei es durch Anregung und Kritik, durch Organisation, Planung, Dekoration, Fotografie und zahlreiche andere Arten der Hilfe, wo man sie auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sieht, stellte er als Besonderheit der Chorgemeinschaft heraus. So entstehe immer etwas ganz Besonderes und genau dies mache die Musica stark.
In den Augen des Chorleiters sei jede/r einzelne Sänger/in gleich wichtig und so galt sein Dank auch jedem Einzelnen. Nach einem kurzen Rückblick auf die Veranstaltung „Musik und Kunst“ gab Edgar Rupp einen Ausblick auf die kommenden Projekte im Jahr 2009.
Zum 20-jährigen Jubiläum der Chorgemeinschaft ist für den 19. Juli 2009 eine Matinee unter dem Titel „Musica`s greatest hits“ geplant. Am 14./15.11.2009 folgt dann die Uraufführung der 2. Fassung des Requiems Op. 65 von Edgar Rupp in der kath. Kirche in Aglasterhausen sowie in der evang. Kirche in Eberbach.
Bürgermeister Erich Dambach bedankte sich in seinen Grußworten bei der Chorgemeinschaft und insbesondere beim Chorleiter für das Engagement und hob Rupps Fähigkeit hervor, die Sängerinnen und Sänger mit seiner Begeisterungsfähigkeit immer wieder mitzunehmen. Gerade dies begeistere das Publikum bei den Auftritten des Chores.
Nachdem eine Aussprache zu den Berichten nicht gewünscht, wurde folgte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde. In der sich anschließenden Neuwahl wurde die komplette Vorstandschaft in ihrem Amt bestätigt. Eine Änderung gab es lediglich bei den Beisitzern. So ist künftig anstelle von Frauke Wolf jetzt Stefanie Kellner als Beisitzerin tätig.
Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Horst Leinberger 2. Vorsitzende: Ulrike Wunsch Kassiererin: Ingeborg von Appen Schriftführerin: Sybille Fuchs Beisitzer/innen: William Coordts, Stefanie Kellner, Eva-Maria Kühner, Gabi Kunz, Gerlinde Leinberger, Annette Schumann
Als Kassenprüferinnen fungieren weiterhin Olga Grimm und Elfriede Hauck. Um die Noten kümmern sich auch künftig Marcella Kopsch und Eva-Maria Kühner. Die Krankenbesuche übernehmen weiterhin Ulrike und Jens Knoblich. Die Chronik führt auch in Zukunft Wilhelm von Appen.
Horst Leinberger dankte dem Wahlleiter Bürgermeister Erich Dambach, gratulierte der gesamten Vorstandschaft zur Wahl und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.
Sein Dank galt außerdem
- Ulrike Wunsch für ihre Tätigkeit als 2. Vorsitzende und Vizechorleiterin - Wilhelm von Appen für das Führen der Chronik - Olga Grimm und Elfriede Hauck für das Prüfen der Kasse - Eva-Maria Kühner und Marcella Kopsch für das Ordnen der Noten - Ulrike und Jens Knoblich für die Besuche bei den kranken Mitgliedern. - Elisabeth Schnobrich, die immer da sei, wenn es etwas zu tun gäbe
Mit einem von Ulrike Wunsch selbst gedichteten Text auf das Lied "Ein Bericht vom Mondkalender" folgte der Dank an den 1. Vorsitzenden Horst Leinberger in sehr individueller Art und Weise. Hierbei zogen alle Sängerinnen und Sänger nicht nur symbolisch den Hut vor Horst Leinbergers Arbeit für den Chor.
Mit einem Liedvortrag und dem anschliessenden geselligen Beisammensein klang der Abend aus.
Montag, 23. März 2009
Am Montag, 23. März fand unsere Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Alle bisherigen Mitglieder der Vorstandschaft wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.Im Ausschuß wurden 5 der bisherigen 6 Mitglieder im Amt bestätigt. Für Frauke Wolf, die nicht mehr kandidierte, wurde Stefanie Kellner (Sopran) in den Ausschuß gewählt.
Ein ausführlicher Bericht folgt.
Samstag, 21. März 2009
Am Samstag, 21. März fand in der Sport- und Festhalle unser Mondkonzert statt. Ein ausführlicher Bericht folgt leider erst etwas später, da der für unser Konzert angesagte Vertreter der Presse durch Abwesenheit glänzte.
Montag, 12. Januar 2009
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Frau Esther Schwanecke, Sopran
Dienstag, 16. Dezember 2008
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie Freunden und Gönnern unserer Chorgemeinschaft ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches Neues Jahr
Montag, 06. Oktober 2008
Wir heißen eine neue Sängerin (Wiedereinsteigerin) in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Frau Stephanie Schumann, Sopran
Mittwoch, 4. September 2008
Am Samstag, 31. August fand unser schon zur Tradition gewordenes Gartenfest bei Gerlinde und Horst statt. Bei Super-Sommerwetter erlebten die anwesenden Mitglieder und ihre Angehörigen einen schönen Tag, der von Gerlinde und Horst wie gewohnt wieder bestens organisiert war.
Dienstag, 22. Juli 2008
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie den Freunden unserer Chorgemeinschaft "Musica" eine schöne und erholsame Urlaubszeit.
Dienstag, 15. Juli 2008
Ars Musica – Musik und Kunst "Wellness für die Sinne"
Chorgemeinschaft "Musica" bot Ausschnitte aus ihrem großen Repertoire.
Sie hatten sichtlich Spaß dabei, die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft "Musica", als sie unter gekonnter Regie ihres Chorleiters Edgar Rupp aus ihrem großen Repertoire bei einem kurzweiligen Nachmittag in der Festhalle in Aglasterhausen unter dem Motto "Musik und Kunst", Wellness für die Sinne, eine kleine Auswahl zum Besten gaben.
Bei Liedern wie "I will follow him" oder "Hail holy queen" aus dem Film "Sister Act" juckte es auch manchen der zahlreichen Gäste, die die schnell die bereitgestellten Stühle im Foyer der Sport- und Festhalle in Aglasterhausen besetzt hatten, sich im Rhythmus der fetzig dargebotenen Liedvorträge mitzubewegen.
Die dann ruhigeren Beiträge wie "Kum ba yah" oder "Alles wird durch Liebe neu", besser wahrscheinlich bekannt unter dem englischen Titel "Love changes everything" boten eher die Möglichkeit, sich entspannt auf dem Stuhl zurückzulehnen und die Seele baumeln zu lassen.
Die Möglichkeit nutzten die Zuhörer auch bei "Sailing" und "Heute hier, morgen dort", während man mit "Que sera" eher in die Spielfilmzeit der 50er Jahre zurückversetzt wurde und der Chorleiter mit einem verschmitzten Gesicht dem Publikum auch gleich die deutsche Übersetzung - "so wie es wird, so wird es" dazu erklärte.
Einen gekonnten Abschluß der sängerischen Leistung fand der erste Teil des Nachmittags mit dem Lied aus "Paulchen Panther", "Wer hat an der Uhr gedreht", in dem Edgar Rupp kurzerhand mit kleinen Abänderungen des Textes die Strophen passend für die nun folgende Pause vornahm.
Nun hatten Interessierte Zeit genug, um sich davon zu vergewissern, daß neben dem Chorleiter selbst auch noch Chorsängerinnen wie Roswhita Bräumer und Maria Wirtherle ihren eigenen Stil in Sachen Kunst gefunden hatten.
Mit Bildern von Roswitha Bräumer und Edgar Rupp und Skulpturen, liebevoll ausgearbeitet von Maria Wirtherle, kam neben der gesanglichen Leistung des Chors eine interessante und gekonnt arrangierte Ausstellung zusammen, die so manchen der Besucher in ihren Bann zog.
Während Sophie-Marie Bäumler, Corinna Kunz und Theresa Schlottmann, alle drei Klavierschülerinnen von Edgar Rupp, und nicht zuletzt Edgar Rupp selbst mit Klaviermusik unterhielten, hatten die Besucher die Möglichkeit, sich in der voll besetzten kleinen Halle bei Kaffee und Kuchen, aber auch mit anderen Getränken zu stärken.
Auch nach der Pause unterhielt die Chorgemeinschaft "Musica" mit ihren gekonnt dargebotenen Liedbeiträgen viele der Gäste, die sich bereits vor der Pause zu den gesanglichen Darbietungen eingefunden hatten, aber auch weitere Zuhörer, die gekommen waren, um sich nach der Pause noch einen gewissen Kunstgenuss zu gönnen.
Sichtlich großen Spaß gemacht hat es allen Besuchern und allen Mitwirkenden und man darf gespannt sein, welches Programm die Chorgemeinschaft "Musica" für die nächste Zeit in Aussicht stellt.
Montag, 21. April 2008
Heute fand unser öffentlicher Auftritt auf dem Gelände der "Allten Ziegelei statt. Trotz Regens hatten sich doch etliche Zuhörer eingefunden, von denen wir für unseren Auftritt mit viel Beifall bedacht wurden. Anschließend wurden einem z. Zt. kranken, passiven Mitglied, zu Hause noch einige Lieder gesungen.
Montag, 14. April 2008
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Frau Daniela Kargl, Sopran
Heute fanden unsere öffentlichen Auftritte in der Lessingstraße und im Holderbusch statt, die in den Gemeindenachrichten und durch Handzettel, die einen Tag vorher in den einzelnen Haushalten verteilt wurden, bekannt gemacht wurden. Diese Auftritte waren, zumindest vom Ergebnis her, ein Erfolg, da wir direkt nach unseren Auftritten, bei unserer anschließenden Chorprobe eine neue Sängerin begrüßen konnten, die von allen Chormitgliedern unter viel Beifall bei uns aufgenommen wurde.
Durch diesen Erfolg ermutigt, werden wir am Montag, 21. April nun auch noch auf dem Bottgelände auftreten. Auftrittszeit ist 20.00 Uhr.
Montag, 17. Dezember 2007
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie unseren Sponsoren und Gönnern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes "Neues Jahr".
Freitag, 23. November 2007
Uraufführung des Requiems von Edgar Rupp
Mit Spannung war die Uraufführung am Vorabend des Volkstrauertages durch die Chorgemeinschaft "Musica" Aglasterhausen 1989 e.V. in der katholischen Kirche von Aglasterhausen erwartet worden. Komponist war der Leiter des Chors, Diplom-Musiklehrer und Konzertsänger Edgar Rupp. Ein Werk mit ungewöhnlicher Besetzung hatte zahlreiche Zuhörer angelockt und für eine voll besetzte Kirche gesorgt : „Requiem für Soli, Chor, Harfe , Klavier, Gong, Xylophon und Rhythmusinstrumente“.
Eröffnet wurde das Konzert von der jungen Harfenistin Johanna Rupp , Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ 2007 für Harfe Duo, mit der Sonate für Harfe (1938) von Paul Hindemith. Ihr klares und ausdrucksstarkes Spiel ließ das Stück zu einem großen Erlebnis werden. Nach dem 1. Satz („Mäßig schnell“) mit seinem deklamatorischen Charakter und dem virtuosen 2. Satz („Lebhaft“) schuf der 3. Satz („Lied“) inhaltlich den Übergang zum Requiem. Ein Gedicht liegt ihm zugrunde, in dem der Dichter L. H. Chr. Hölty erzählt von der Bitte des Harfners, seine kleine Harfe möge nach seinem Tod inmitten von Totenkränzen junger Mädchen, vom Wind bewegt, weiterspielen. Ein hoch romantisches Bild, übertragen in moderne Tonsprache und faszinierend interpretiert von der jungen Künstlerin.
Vor Beginn des Requiems erläuterte der Komponist kurz dessen Entstehungsgeschichte: Angeregt vom Gedicht eines Unbekannten auf dem Grabstein der Dichterin Anette von Droste-Hülshoff, wollte er zunächst deutsche Chorsätze für ein Kirchenkonzert am Volkstrauertag komponieren. Er beschäftigte sich dann mit dem Eingangstext der lateinischen Totenmesse „Requiem aeternam dona eis Domine“ – „Herr gib ihnen die ewige Ruhe“). Weitere Texte aus dieser Liturgie kamen hinzu und wurden ergänzt durch Bibelzitate und eigene freie Texte. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem tröstenden Gedanken: Tod als Übergang zum Licht. Die Darstellung des Lichts wurde der Harfe, dem Instrument der Engel, zugeordnet, die in virtuoser Weise, neben dem Klavier als Begleitinstrument, den Instrumentalpart des Requiems bildet. Die seltenen Gongschläge symbolisieren die Macht des göttlichen Lichts, während die tiefen Xylophonstäbe für Kreuz und Tod stehen. Den für eine Requiem ungewöhnlichen Einsatz von Rassel, Klanghölzern und Bongos begründete der Komponist mit dem Gefühl der Hoffnung und Vorfreude auf das ewige Leben. Konsequenterweise fehlen in diesem Requiem die Moll- Tonarten ebenso wie die düsteren Visionen von Weltgericht und ewiger Verdammnis. Es beginnt in As-Dur und endet in strahlendem-Dur.
Die 22 Nummern des Requiems sind in 3 Teilen zusammengefasst. Zwischen dem zweiten und dritten Teil wurde während der Aufführung zum Gedenken an die Verstorbenen die Totenglocke geläutet.
Die tragende Rolle in seiner Komposition hat der Komponist dem Chor zugedacht, der bis auf eine Soloarie alle Stücke gestaltet oder mitgestaltet. „Mein eigner Tod, der macht mir keine Angst“, ein Choral mit Klavierbegleitung zu Beginn, wurde ebenso wie andere homophone Stücke sensibel und klangschön vorgetragen. Der Text stammt, wie der des Chorals „ Herr bei dir allein ist Ruhe“ aus der Feder von Edgar Rupp. Der polyphone Chorsatz „Requiem aeternam“ wurde vom Chor einmal a capella, dann mit Harfenbegleitung sicher gemeistert. In „Et lux perpetua“ kontrastierte das bewegte Spiel der Harfe mit dem ruhigen Bittgesang von Frauen- und Männerstimmen im Wechsel. Einen starken Gegensatz zu den getragenen Teilen des Requiems bildete „Te decet hymnus“ für Chor, Mezzosopran, Harfe, Klavier und Rasseln: ein rhythmisch prägnanter, beschwingter und swingender Lobgesang. Die Eckpunkte des zweiten Teils, musikalisch fast identisch, gaben zwei Solostimmen Raum: In „Domine Jesu Christe“ dem Tenor und in „Pie Jesu“ dem Sopran. In den dazwischen erklingenden Stücken wetteiferten Duett (Tenor/Bass), Solistenquartett und „Kleiner Chor“ mit dem Gesamtchor. Einen Höhepunkt bildete „Hostias et preces“ für Chor, Solisten, Harfe, Bongos, Klanghölzer, Xylophon und Triangel: nach einer Generalpause verkündete der Solo-Sopran in strahlender Höhe „Christ ist erstanden“ und in den Jubel des Chors hinein symbolisierte ein Triangel-Tremolo den Übergang vom Tod zum Leben. Schwungvoll vorwärtsdrängend mit Synkopen und Taktwechseln intonierten kleiner und großer Chor im Wechsel den Gesang der himmlischen Heerscharen im „Sanctus“ und „Benedictus“. Ruhepunkte im dritten Teil bildeten die Choräle „Herr, bei dir allein ist Ruhe“ und das in schlichter Volksliedmanier komponierte Gedicht vom Grabstein der Dichterin „Geliebte, wenn mein Geist geschieden“. Das Solistenquartett glänzte im eindringlichen „Agnus Dei“ ebenso wie in „Lux aeterna“, wobei die Frauenstimmen es gelegentlich nicht leicht hatten gegenüber den kräftigen Männerstimmen. „In paradisum“ war musikalisch die Wiederholung des mitreißenden „Te decet hymnus“ aus dem ersten Teil. Im „Lobgesang des Simeon“ streute die Harfe noch einmal virtuos und glissandierend Lichtstrahlen aus, ehe die Chöre „Requiem aeternam“ und „Et lux aeterna“, musikalisch identisch mit den Eingangschören, das Werk beschlossen.
Mit langem Applaus dankten die Zuhörer allen Mitwirkenden: den Solisten Stefanie Kellner (Sopran), Sabine Polzin (Sopran), Hannelore Bauer (Mezzosopran), Martina Rupp (Alt), Günther Hußlik (Tenor) und Edgar Rupp (Bass), den Instrumentalisten Johanna Rupp (Harfe), Martin Schreiner (Klavier), Ulrike Wunsch (Xylophon, Rassel, Gong) und Sybille Fuchs (Bongos), dem Komponisten und Dirigenten Edgar Rupp und dem Chor. Letzterer zeigte sich hervorragend geschult in Bezug auf die Verständlichkeit der Texte. Hellwach und stets präsent meisterte er die Einsätze beim raschen Wechsel der Tempi, der Tonarten und Stimmungen. Das Konzert, das am Tag darauf in der evangelischen Kirche in Hüffenhardt wiederholt wurde, bildete sicher ein herausragendes Ereignis in der Arbeit der Chorgemeinschaft "Musica" und, wie der Zuspruch und die Zustimmung zeigten, auch im musikalischen Leben der Gemeinde Aglasterhausen.
Montag, 6. August 2007
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie den Freunden unserer Chorgemeinschaft "Musica" eine schöne und erholsame Urlaubszeit.
Montag, 19. März 2007
Bericht zur Generalversammlung am 12.03.2007
Am Montag, den 12.03.2007 fand im Vereinsraum I der Sport- und Festhalle Aglasterhausen die Generalversammlung der Chorgemeinschaft „Musica“ statt.
Der 1. Vorsitzende Horst Leinberger begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder, insbesondere Herrn Bürgermeister Dambach, dem sein Dank für die kostenlose Zurverfügungstellung des Vereinsraumes und das Entgegenkommen der Gemeinde bei allen Veranstaltungen galt.
Horst Leinberger sprach in seinem anschließenden Bericht mit dem Konzert „Kauf dir einen bunten Luftballon“ und der am 11.03.2007 stattgefundenen Matinée die beiden Höhepunkte der vergangenen Monate an.
Desweiteren zeigte er sich erfreut über den erneuten Mitgliederzuwachs sowohl bei den Frauen- als auch den Männerstimmen.
Anschließend konnte der 1. Vorsitzende 7 Aktiven für regelmäßigen Chorprobenbesuch ein Präsent überreichen. (max. 3 Chorproben gefehlt.) Es waren dies: Ingeborg von Appen, Horst Leinberger, Edgar Rupp, Julian Jansen, Gerlinde Leinberger, Elisabeth Schnobrich und Elfriede Hauck.
Schriftführerin Sybille Fuchs gab in ihrem sich anschließenden Tätigkeitsbericht einen Überblick über die Mitgliederzahlen. Die Chorgemeinschaft konnte im abgelaufenen Sängerjahr 2006 erfreulicherweise 7 neue Sängerinnen und 2 neue Sänger sowie 1 „Chorküken“ hinzugewinnen und verfügt damit über stolze 62 Aktive. Dem stehen 31 passive Mitglieder gegenüber. Es schlossen sich Informationen über die Anzahl der Chorproben, die abgehaltenen Sitzungen und Versammlungen sowie die sonstigen Treffen an, bevor Sybille Fuchs einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten des Chores im abgelaufenen Jahr gab.
Kassiererin Ingeborg von Appen folgte mit ihrem humorvollen Kassenbericht. Die anwesenden Mitglieder konnten einer weiteren Episode über die „kleine Musica“ lauschen, die sich – ausgestattet mit schwarzen Kugelschreibern und Schnapspralinen – auf den Weg zur Kassiererin machte um dort beim Verfassen des Kassenberichtes zu helfen.
Die Kassenprüferinnen Olga Grimm und Elfriede Hauck bescheinigten der Kassiererin anschließend eine einwandfreie Kassenführung.
Chorleiter Edgar Rupp ging in seinem Bericht zunächst nochmals kurz auf die am 11. März 2007 stattgefundene Matinée ein, mit der er sehr zufrieden war und zeigte sich erfreut, dass durch diese Veranstaltung erneut neue Sängerinnen und Sänger für die Chorgemeinschaft „Musica“ hinzugewonnen werden konnten.
Danach sprach der Chorleiter über das nächste Vorhaben, das am 17.11.2007 geplante geistliche Konzert. Dort soll u. a. ein Requiem für Chor und Harfe uraufgeführt werden, welches er gerade eigens für diesen Anlass komponiert. Edgar Rupp hatte bereits einige Hörproben dabei, in welche die Anwesenden hineinhören konnten, bevor es in der nächsten Chorprobe mit der Probenarbeit losgeht.
Zum Schluß dankte der Chorleiter allen im Chor für ihren persönlichen Einsatz und die vielen Ideen. In seinen Dank schloss er vor allem den 1. Vorsitzenden Horst Leinberger und die 2. Vorsitzende und Vizechorleiterin Ulrike Wunsch ein.
An die einstimmig erteilte Entlastung der Vorstandschaft schlossen sich die Grußwortevon Bürgermeister Erich Dambach an. Er dankte der Chorgemeinschaft und insbesondere dem Chorleiter für das Engagement, von dem nicht zuletzt auch die Gemeinde selbst profitiere, indem immer wieder auch viele auswärtige Konzertbesucher ihre Begeisterung hierüber mit der Gemeinde Aglasterhausen verknüpfen. Die Musica sei immer wieder für Neues offen und ziehe mit ihren verschiedensten Projekten neue Sängerinnen und Sänger, erfreulicherweise gerade auch junge Menschen an.
Unter der Wahlleitung von Herrn Bürgermeister Dambach folgten die Neuwahlen der Vorstandschaft. Diese brachten folgendes einstimmiges Ergebnis:
1. Vorsitzender: Horst Leinberger
2. Vorsitzende: Ulrike Wunsch
Kassiererin: Ingeborg von Appen
Schriftführerin: Sybille Fuchs
Beisitzer: William Coordts, Eva-Maria Kühner, Gabi Kunz, Gerlinde Leinberger, Annette Schumann, Frauke Wolf
Als Kassenprüferinnen fungieren weiterhin Olga Grimm und Elfriede Hauck. Als Notenwartinnen wurden Marcella Kopsch und Eva-Maria Kühner in ihrem Amt bestätigt. Um die kranken Mitglieder kümmern sich künftig neben Isolde Grabosch auch Jens und Ulrike Knoblich.
Die Chronik wird künftig Wilhelm von Appen führen.
Im Namen aller Sängerinnen und Sänger dankte Ulrike Wunsch schließlich Horst und Gerlinde Leinberger für die viele Arbeit und Mühe und gemeinsam brachten alle Anwesenden in einem geradezu ohrenbetäubendem Lärm durch Tröten, Pfeifen und Trommeln ihren Dank zum Ausdruck.
Nach einem gemeinsam gesungenen Lied hörten die Anwesenden Mitglieder noch eine Aufzeichnung der gemeinsam bestrittenen Matinée, bevor sich an den offiziellen Teil der Versammlung ein gemütliches Beisammensein anschloss.
Montag, 19. März 2007
Matinee im Foyer - Kanons und Lieder zum Frühling
MB. - Zur dritten Mal hat die Chorgemeinschaft Musica Aglasterhausen zu einer Matinee im Foyer eingeladen. Im gut besuchten Foyer der Sport- und Festhalle Aglasterhausen wurden am Sonntag, den 11. März 2007 ab 11 Uhr Kanons und Lieder zum Frühling musiziert. “Heute früh singen wir für Sie. Wir begrüßen alle Gäste. Hallo! Heut gibt es im Foyer eine Matinee mit dem Motto Kanonissimo!”. So begann das viel versprechende Programm mit einem Kanon von Wolfgang Amadeus Mozart und einer neuenTextunterlegung vom Chorleiter Edgar Rupp. Im Anschluß folgte der beschwingte Kanon von Thord Gummerson mit dem Titel “Spring”. Mit Klavier und Gitarrenbegleitung, sowie rhythmischem Schlagen auf Boom Wrackers, wurde der Kanon mit Männerstimmen-Ostinato, sehr interessant und abwechslungsreich vorgetragen. Zwei vierstimmige Chorsätze zum Frühling schlossen sich an. Mit dem Thema der Klaviersonate A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart als Chorsatz von Rolf Hartmann und einem Frühlingstext von A. Franz ging es nun a-capella und dynamisch sehr differenziert weiter.
Sybille Fuchs begleitete anschließend einfühlsamdie Chorgemeinschaft Musica am Klavier. Aus dem Oratorium “Die Jahreszeiten” von Josef Haydn wurde nun der wunderschöne Frühlingschor “Komm, holder Lenz” vorgetragen. Besonders beeindruckend waren die piano-Stellen und schönen Crescendi bei “aus ihren Todesschlaf erwecke die Natur”.
Der volkstümliche Kanon: “Wenn der Frühling kommt”, mit munterer Vogelgezwitscher- Begleitung, leitete über zum Höhepunkt der Matineeveranstaltung.
Unter dem Titel “Stadtbummel” oder “Neue Schuhe für Gerlinde” hatte Edgar Rupp eine Folge von Kanons zusammengereiht. Erzählt wurde die Geschichte von Horst und Gerlinde, für die es nichts schöneres gibt, als bummeln zu gehen und neue Schuhe zu kaufen. Ulrike Wunsch begleitete den Chor mit viel Schwung am Akkordeon.
Der 1. Vorsitzende Horst Leinberger und seine Frau Gerlinde stellten die Geschichte mit viel Humor pantomimisch und spielerisch dar. Dazu war ein großes Schaufenster mit allerlei Schuhen und einem grün-gepunktetem Kleid aufgebaut. Die Kanonfolge wurde im Wechsel von großem und kleinem Chor dargeboten und endete mit dem allseits bekannten: Froh zu sein bedarf es wenig”. Allerdings mit dem geänderten Schluß: “…und mit Schuhen ist sie selig!”
Nun wurde das Publikum eingeladen “Es tönen die Lieder”, CAFFEE”, “Himmel und Erde müssen vergehn” und “Heut kommt der Hans zu mir” mitzusingen. Die vier Kanons wurden jeweils dreistimmig als Quodlibet mit den begeisterten Anwesenden gemeinsam mit dem Chor gesungen. Zum Abschluß der Matinee sang der Chor unter Body-Perkussion Begleitung einen Schlußkanon, dessen Text alle Anwesende noch zu einem kostenlosen Sektempfang mit Imbiss in die Festhalle einlud.
Stürmischer Beifall entlockte dem Chor noch die Zugabe “Wer hat an der Uhr gedreht”. Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Da kann es nur noch Frühling werden.
Dienstag, 13. März 2007
Am Montag, 12. März fand die Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Ein ausführlicher Bericht folgt.
Montag, 12. März 2007
Unsere "Matinee im Foyer" am gestrigen Sonntag war ein überwältigender Erfolg. Kommentare der Besucher: "selbst schuld, wer bei dieser Matinee nicht dabei war", "schon wieder eine hervorragende Leistung der Chorgemeinschaft Musica" und "mit welcher Begeisterung die Sängerinnen und Sänger sowie ihr Chorleiter Edgar Rupp bei der Sache waren – das ist kaum zu überbieten". Ein ausführlicher Bericht folgt.
Montag, 05. Februar 2007
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Frau Roswitha Bräumer, Sopran
Montag, 18. Dezember 2006
Am Montag, den 18. Dezember fand die Jahresabschlußfeier der "Musica" in der Festhalle statt. Eingeladen waren auch alle Angehörigen und Partner der Aktiven sowie die passiven Mitglieder. Bei guter Stimmung und einem abwechslungsreichen Programm verbrachte man einen gemütlichen Abend. Bei dieser Jahresabschlußfeier wurden die internen Ehrungen für 15- bzw. 10-jährigen aktiven Chorgesang bei der "Musica" vorgenommen und die Urkunden sowie ein kleines Präsent überreicht.
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Für 15 Jahre Chorgesang bei der "Musica" wurden geehrt:
Ingeborg und Wilhelm von Appen Ursula Barth Karlheinz und Rita Bender Margarethe Brunner Maria Dambach Anneliese und Eberhard Edelmann Christina Fuchs Isolde Grabosch Olga Grimm Elfriede Hauck Katharina Huthert Gerlinde und Horst Leinberger Elke Neukum Lieselotte Rüdinger Gertraud und Karlfried Rupp Elisabeth Schnobrich Elke und Wolfgang Stiller Rosemarie Wieland Maria Wirtherle Frauke Wolf Gerda Zimmermann
Für 10 Jahre Chorgesang bei der "Musica" wurden geehrt:
Gudrun Alexander William Coordts Sybille Fuchs Helmut Knop Marcella Kopsch Sabine Rupp Annette Schumann Claudia Strähle Birgit Wilm Ulrike Wunsch
Der 1. Vorsitzende Horst Leinberger dankte den Geehrten und sprach die Hoffnung aus, daß sie der "Musica" auch weiterhin die Treue halten werden.
Bereits bei unserem Konzert am 12. Dezember 2006 wurden Ursula Barth, Maria Dambach, Elfriede Hauck, Lieselotte Rüdinger, Elisabeth Schnobrich für 25 Jahre, Gertraud Rupp für 40 Jahre und Eberhardt Edelmann, Isolde Grabosch, Olga Grimm und Karlfried Rupp für mehr als 50 Jahre aktiven Chorgesang durch den Deutschen Sängerbund und den Sängerkreis geehrt. (s. auch Bericht der RNZ auf dieser Seite)
Allen Sängerinnen und Sängern, unseren passiven Mitgliedern sowie allen, die unserer Chorgemeinschaft freundlich verbunden sind, wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2007.
Montag, 27. November 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Birgit Herzog, Alt
Mittwoch, 15. November
Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete über unser Konzert:
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Montag, 13. November 2006
Wir heißen neue Sängerinnen und einen neuen Sänger in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Angelika Kapler, Lukas Bönninger und Miriam Kunz
Sonntag, 12. November 2006
Unser Konzert "Kauf Dir einen bunten Luftballon – Filmmelodien von gestern und heute" war ein überwältigender Erfolg.
Vor über 300 begeisterten Besuchern zeigte die "Musica" wieder einmal mehr, was sie so "drauf" hat.
Mit Standing Ovations wurde der Chor von den Besuchern verabschiedet.
Allen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben, danken wir ganz herzlich.
Von diesem Konzert gibt es eine CD. Preis EUR 10,– Zu bestellen bei jedem Chormitglied, oder beim 1. Vorsitzenden Horst Leinberger.
Samstag, 21. Oktober 2006
Wir gratulieren unseren beiden Aktiven Wanda Bönninger und Roland Schleihauf zu ihrer Hochzeit und wünschen dem Hochzeitspaar alles erdenklich Gute.
Montag, 09. Oktober 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen. BS
Montag, 25. September 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Maja Kopsch, Alt
Montag, 18. September 2006
Wir heißen 2 neue Sänger in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Julian Jansen, Bass Roland Schleihauf, Tenor
Montag, 11. September 2006
Unser Flohmarkt am Kerwe-Sonntag war wieder ein voller Erfolg.
Bei sehr gutem Wetter hatten wir bei der Firma Leinberger im Hof der Volksbank Mosbach 16 Tische mit ca. 1.500 Artikeln aufgebaut, von denen wir ca. 2/3 verkaufen konnten, worüber unsere Kassiererin äußerst erfreut war. Kommt doch der Reinerlös der Chorkasse zugute, z. B. für den Kauf von Noten.
Wir danken allen, die uns kostenlos Flohmarktartikel zur Verfügung gestellt haben sowie allen Helferinnen und Helfern, die viele Stunden Arbeit geleistet haben, recht herzlich.
Danke auch der Firma Getränke Brettel, die uns die vielen Tische kostenlos zur Verfügung gestellt hat sowie der Volksbank Mosbach, die uns den ganzen Hof für unseren Flohmarkt kostenlos zur Verfügung stellte.
Freitag, 25. August 2006
Das für Samstag, 26. August angekündigte Gartenfest muß wegen der schlechten Witterung leider ausfallen. Wir bitten um Verständnis.
Dienstag, 01. August 2006
Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern, Freunden und Gönnern der Chorgemeinschaft "Musica" eine schöne und erholsame Urlaubszeit.
Montag, 24. Juli 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Renate Morgner, Alt
Dienstag, 14. März 2006
Um Menschen das Singen in unserem Chor zu ermöglichen, die Freude am Singen haben, aber keinen Vereinsbeitrag bezahlen können, sind ab 2006 alle Sozialhilfeempfänger(-innen) vom Mitgliedsbeitrag befreit.
Dienstag, 14. März 2006
Am Montag, 13. März fand die Mitgliederversammlung statt.
Montag, 6. März 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Wanda Bönninger, Alt
Montag, 13. Februar 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Anja Kunz, Sopran
Mittwoch, 1. Februar 2006
Auf der Internetseite www.choere.de ist der Internetauftritt der Chorgemeinschaft "Musica" ab sofort über einen Link zu erreichen.
Wir bereiten uns z. Zt. auf unsere Matinee 2007 (Motto: Kanonissimo) sowie auf unser Konzert am 12. November 2006 um 18.00 Uhr (Motto: Filmmelodien) vor und würden uns über neue Sängerinnen und Sänger sehr freuen.
Unser Vorschlag: Nehmen Sie ohne jede weitere Verpflichtung an diesen Projekten teil und entscheiden Sie erst danach, ob Sie bei uns weitermachen möchten.
Sie sind herzlich willkommen, auch wenn Sie nur an einem dieser Projekte mitmachen möchten.
"Klicken" Sie einfach mal auf "Startseite" um sich über unseren Chor zu informieren.
Montag, 30. Januar 2006
Wir heißen eine neue Sängerin in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen: Amelie Kühner, Sopran
Montag, 9. Mai 2005
Am Samstag, 7. Mai nahm die Chorgemeinschaft "Musica" mit einer Abordnung von 15 Personen am Festbankett anläßlich des 25-jährigen Jubiläums des Gem. Chors des "Liederkranz" Aglasterhausen teil. 1. Vorsitzender Horst Leinberger sprach die Grußworte für die "Musica" und stellvertretend auch für die anderen örtlichen Vereine. Der Vorsitzende übergab als Jubiläumsgeschenk der "Musica" eine Geldspende an den 1. Vorsitzenden des "Liederkranz" Werner Sans.
Montag, 25. April 2005 Generalversammlung mit Wahlen
Bei der Generalversammlung wurden alle Vorstands- und Ausschußmitglieder einstimmig wiedergewählt
Als Nachfolgerin für die ausscheidende Schriftführerin Maria Dambach wurde einstimmig Sybille Fuchs gewählt.
Wir begrüßen die neue Schriftführerin herzlich als neues Mitglied in der Vorstandschaft und danken Maria Dambach für ihre 12-jährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Am Samstag, 23. April 2005 fand das Konzert "Love Songs" statt.
– Ein Konzert im Zeichen der Liebe –
Die Chorgemeinschaft "Musica" Aglasterhausen 1989 e.V. veranstaltete am 23. April ein besonderes Konzert, welches unter dem zum Frühling und den damit verbundenen Gefühlen passenden Motto "Love Songs" stand.
Horst Leinberger, der 1. Vorsitzende der Musica, begrüßte alle Anwesenden in der Sport- und Festhalle Aglasterhausen und leitete den Abend mit einem Liebesgedicht ein.
Die Chorgemeinschaft eröffnete das Konzert mit einem plattdeutschen Volkslied von 1800 mit dem Titel „Dat du min Leevsten büst“. Bevor Katarina Wendler, die von ihrer Schwester Julia souverän am Klavier begleitet wurde, die zahlreichen Zuhörer mit ihrer Mezzosopran-Stimme beim Lied "Sebben crudele" verzauberte, erfreute der Chor mit dem traditionellen englischen Chorsatz "Greensleeves", bei dem die beiden Solistinnen Eva-Maria Kühner und Stefanie Kellner, die wie Katarina Wendler vom Chorleiter der Musica, Edgar Rupp, ausgebildet werden, ihr Können unter Beweis stellten.
Es folgten zwei weitere Liedvorträge der Musica, die bewiesen, dass es die Sängerinnen und Sänger verstehen, selbst mit ausländischen Liedern das Publikum zu begeistern. Bei "Un poquito cantas" fügte sich Frauke Wolf bei ihrem Solo sehr gut in den Chor ein und auch die Gitarrenbegleitung von Eva-Maria Kühner passte hervorragend zum spanischen Rhythmus.
Eine schöne Abwechslung boten die zwischen den Stücken von Chormitgliedern vorgetragenen Liebesgedichte.
Mit Stefanie Kellner, die von Edgar Rupp am Klavier begleitet wurde, kam danach der große Meister der Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart, mit seinem Lied "Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte" zu Wort.
3 weitere mozärtliche Stücke des Chores folgten. Bei einem davon zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass sie neben dem Singen auch das Tanzen beherrschen. Die Solistin Hannelore Bauer überzeugte mit ihrer klangvollen Stimme beim vierstimmigen Chorsatz "Luci care, luci belle" mit Klavierbegleitung von Sybille Fuchs, die den Chor im Laufe des Konzertes immer wieder gekonnt unterstützte. Katarina und Julia Wendler intonierten danach das französische Stück von Eric Satie "La diva de l’empire", das mit viel Applaus belohnt wurde.
Mit den letzten beiden Chor-Liedern von Carl Maria von Weber und Ludwig van Beethoven entließ man die Zuhörer in die Pause zu Sekt und einem kleinen Imbiß.
Danach stand vor allem die englische Sprache im Mittelpunkt. Bekannte Stücke von John Lennon und Paul McCartney sowie von Irving Berlin wie zum Beispiel "All my loving" und "Can’t help falling in love" oder auch die Titelmelodie zum Film "Titanic", "My heart will go on" versetzten die Zuschauer ins Träumen.
Musicalmelodien aus dem "Phantom der Oper", aus "Elisabeth" oder dem "Tanz der Vampire" wurden teils von den Solistinnen, teils von den Sängerinnen und Sängern in gekonnter Manier vorgetragen. Auch Rock- und Popsongs, die von Stefanie Kellner gesungen wurden, erweiterten das Spektrum der Liebeslieder.
Mit dem Chorsatz "Liebe ändert deine Welt" und der Zugabe "Schuld war nur der Bossa Nova" beendete die Chorgemeinschaft "Musica" ihr gelungenes und abwechslungsreiches Konzert.
In seinen Schlussworten bedankte sich der 1. Vorsitzende Horst Leinberger bei Chorleiter Edgar Rupp für seine Arbeit und Geduld bei den Chorproben und die musikalische Leitung des Konzertes, bei den Konzertbesuchern, die mittlerweile schon Stammgäste sind, bei Hartwig Zoder, der das Konzert mitschnitt, bei den Solisten sowie bei allen Mitwirkenden für den unterhaltsamen Abend im Zeichen der Liebe.
"Sängerkrieg der Heidehasen" am Samstag, 19. und Sonntag 20. Februar
Wir danken allen, die am Samstag und Sonntag durch ihren Besuch dazu beigetragen haben, daß unsere Aufführung "Der Sängerkrieg der Heidehasen" zu einem großen Erfolg wurde. Für die aufopferungsvolle Probenarbeit sagen wir allen Mitwirkenden herzlichen Dank.
Danke auch an Hartwig Zoder und Hallenmeister Friedbert Frei sowie an alle ungenannten Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen wäre. Daß sich darunter auch dieses Mal wieder einige befanden, die nicht unserer "Musica" angehören, sollte auch erwähnt werden, denn dies spricht für die Offenheit, die man in unserer Chorgemeinschaft findet.
Jahreshauptversammlung
Zur Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Musica Aglasterhausen 1989 e.V. im Vereinsraum I der Sport- und Festhalle, begrüßte der 1. Vorsitzende Horst Leinberger zahlreiche Chormitglieder und Gäste. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Chorleiter Edgar Rupp.
In seinen Begrüßungsworten blickte Horst Leinberger auf die am Tag zuvor veranstaltete Matinée zurück. In besonderem Rahmen habe man das 15-jährige Bestehen gefeiert und dabei die Hits aus verschiedenen Konzerten noch mal vorgestellt. Von den zahlreichen Besuchern gab es dafür sehr viel Lob. Weiter bedankte sich der Vorsitzende bei allen Mitwirkenden, die sich immer sehr engagiert für die Musica einsetzten.
Nicht ganz so erfreut zeigte sich Leinberger bei der Teilnahmefrequenz an Chorproben. Dieses Jahr könne man nur 5 aktive Mitglieder für regelmässigen Chorprobenbesuch ehren.
Über die allgemeine Entwicklung gab es nur Positives zu berichten. Man habe wieder einige neue Aktive für den Chorgesang gewinnen können. Allerdings würde man sich über Männer ganz besonders freuen, hier könne man nach wie vor Verstärkung brauchen, jedoch wären auch Frauen nach wie vor herzlich im Chor willkommen.
Als Neuheit stellte Leinberger den Internetauftritt des Chors vor. Unter www.chorgemeinschaftmusica.de könne man alle Informationen rund um das Vereinsleben online abrufen. Auch Termine und Berichte seien im Internet nachzulesen. Der Internetauftritt soll nach und nach noch erweitert werden. So sei z. B. auch noch eine Bildergalerie vorgesehen.
Schriftführerin Maria Dambach informierte die Anwesenden über die Aktivitäten und Auftritte im vergangenen Jahr. 2003 habe der Chor insgesamt 16 Auftritte gehabt, außerdem 37 Chorproben. Der Chor bestehe zur Zeit aus 54 aktiven sowie aus 34 passiven Mitgliedern. Am Ende ihrer Ausführungen gab Schriftführerin Dambach noch einen Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen im Jahr 2004.
Über den soliden Kassenstand informierte in gewohnter, humorvoller Art Ingeborg von Appen. Die Kassenprüferinnen Olga Grimm und Elfriede Hauk bescheinigten, dass die Kasse bei Ingeborg von Appen in besten Händen sei. Die Versammlung entlastete die Kassiererin einstimmig.
Chorleiter Edgar Rupp nahm in seinen Worten ebenfalls Bezug auf die Matinée. Er sei erstaunt, wie schnell 15 Jahre Musica vorübergegangen seien. Ein dickes Lob gab es für die Chormitglieder und die Vorstandschaft, die sich auch bei der Matinée wieder mit ganzem Herzen für die Musica eingesetzt hatten und so die Veranstaltung zu einem Highlight machten.
Weniger erfreut zeigte sich Rupp über den unpünktlichen Probenbeginn. Künftig wolle man Punkt 20 Uhr mit der Chorprobe starten. In seiner kurzen Vorschau stellte er das Stück „Sängerkrieg der Heidehasen“, basierend auf einer Geschichte von James Krüss, vor. Die Vorbereitungen im „kleinen Chor“ liefen schon auf Hochtouren. Die zweimalige Aufführung des Stücks wird am Samstag, 20. und am Sonntag, 21. November 2004 sein.
Parallel liefen auch schon die Proben für ein Konzert im Jahr 2005, bei dem überwiegend Liebeslieder vorgetragen werden sollen. Nach den Ausführungen von Edgar Rupp bedankte sich Horst Leinberger beim Dirigenten für seinen Einsatz und überreichte ihm ein Präsent.
Auch die 2. Vorsitzende Ulrike Wunsch, die gelegentlich als Vize-Dirigentin einspringt, erhielt für ihren Engagement einen Blumengruß.
Auf Antrag von Wolfgang Stiller erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ kamen noch einige Anregungen und Wünsche der Mitglieder zur Aussprache. Die harmonische verlaufene Jahreshauptversammlung lies man in gemütlicher Runde ausklingen.
15 Jahre Chorgemeinschaft "Musica" - Bericht über die Matinee
Mit einer Matinee im Foyer der Sport- und Festhalle Aglasterhausen beging die Chorgemeinschaft Musica ihr 15-jähriges Jubiläum.
Der Chor hatte am Sonntag, den 14. März um 11.00 Uhr hierzu eingeladen.
Nach der Begrüssung durch den Vorsitzenden Horst Leinberger folgte ein Grusswort von Bürgermeister Erich Dambach.
Unter dem Motto "...lich" hatte der Chorleiter Edgar Rupp 15 Chorsätze aus 15 Jahren Chorarbeit zusammengestellt, die, wie bei der Chorgemeinschaft Musica üblich, auswendig und mit erstaunlicher Textverständlichkeit vorgetragen wurden.
"Anfänglich" war die Überschrift zu den ersten beiden Liedvorträgen. Der Chor brachte mit "Musik und Frieden" von Harald Heilmann und "Grünet die Hoffnung" von Jacob Kremberg zwei dreistimmige Chorsätze zu Gehör, welche die Chorgemeinschaft bereits in ihrem ersten Konzert im Programm hatte.
Da man ein Jubiläum "feierlich" begeht, folgte von Christoph Willibald Gluck der Chorsatz "Zur Feier", dynamisch sehr differenziert vorgetragen.
"Frühjährlich" ging es weiter mit einem schwungvollen Frühlingslied von Gottfried Wolters. Zwei "mozärtliche" Chorsätze mit Hannelore Bauer als Chorsolistin mit einfühlsamer Sopranstimme erzählten in deutscher und italienischer Sprache von Frühling und Liebe.
Die Adjektive unter denen die Lieder jeweils vorgetragen wurden, beschrieben die Vielfalt der chorischen Ausdrucksmöglichkeiten. So hörte man Chorsätze vom "lieblichen" Ma Juli Julieta Dama über den "leidenschaftlichen" Bossa Nova bis zum "sinnlichen" Yesterday. Danach brachte der Gesamtchor im Wechsel mit einer kleinen Chorbesetzung "My heart will go on" zu Gehör. Zwei weitere englischsprachige Chorwerke, "Sailing" und "Good News", sowie das afrikanische "Nkulunkulu" zeigten noch einmal die Sprachenvielfalt in der die Chorgemeinschaft Musica singt.
"Sportlich" ging es dann mit "Der Jäger längs dem Weiher ging" mit flotten Schritten und sehr Allegro dem Ende der kurzweiligen Matinee zu.
"Schlussendlich" rundete der "hausemerische" Sprechchor von Edgar Rupp "Hosch des schun ghääd?" das Programm ab.
Viel Beifall und ein dankbares, begeistertes Publikum entlockten noch eine Zugabe, bevor man im Anschluss an das musikalische Programm zu einem Stehempfang mit Sekt und kleinem Imbiss in die Festhalle einlud.
Dort konnte man Fotos aus 15 Jahren Chorgemeinschaft "Musica" begutachten und sich über die rundum gelungene Veranstaltung austauschen.
Die erstaunlich gute Akustik im Foyer lädt geradezu ein, dort zu musizieren. So war es ein Genuss den Liedvorträgen zu lauschen und man kann nur hoffen, dass noch viele Veranstaltungen dieser Art folgen.
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